Enduro-DM: André Wagenknecht und Ines Thoma siegen bei der Premiere in Schöneck


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Enduro DM René Wagenknecht
Foto: Manuel Rohne

 

Enduro DM Thoma Action Canyon
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Enduro DM Thoma Victory Canyon
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Enduro DM Damen Siegerehrung
Foto: Manuel Rohne

 

Enduro DM René Wagenknecht
Foto: Manuel Rohne
Immer mehr Zulauf genießt die Enduro-Disziplin in Deutschland und Europa. Nun endlich gab der Bund Deutscher Radfahrer sein Okay zur ersten offiziellen deutschen Enduro-Meisterschaft. Als Sieger in Schöneck/Vogtland gingen André Wagenknecht und Ines Thoma hervor.

Am vergangenen Wochenende wurden in Schöneck Deutschlands schnellste Endurobiker gesucht. Spektakulär begann die Veranstaltung am Samstag. Die Biker mussten den Prolog in Dunkelheit absolvieren. Schon hier waren Ines Thoma und André Wagenknecht auf dem Podium ganz oben zu finden.

Am Sonntag ging es dann in fünf Stages um die beste Gesamtzeit.
Bei den Damen siegte nach der fünften Wertungsprüfung Ines Thoma (Canyon Factory Racing). Ihre Zielzeit betrug 16:33,271 Minuten. Ganze 38 Sekunden Rückstand wies Cross-Country-Talent Sofia Wiedenroth (AMG Rotwild MTB Racing Team) auf Platz 2 auf. Knapp dahinter mit 40 Sekunden Rückstand kam Raphaela Richter (Radon Factory Enduro) ins Ziel.

Im Rennen der Herren wurde es denkbar knapp. Nur 7 Sekunden trennten den ersten vom zweiten Platz. Lokalmatador André Wagenknecht (Cube Action Team) konnte seinen Vorsprung ins Ziel bringen und siegte vor den Brüdern Tobias und Markus Reiser (Focus Trail Team).

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Enduro DM Thoma Action Canyon Foto: Manuel Rohne
Enduro DM Thoma Victory Canyon Foto: Manuel Rohne
Enduro DM Damen Siegerehrung Foto: Manuel Rohne

Die Stimmen der Sieger:

André Wagenknecht: „Ich bin super zufrieden, super happy und froh, dass der Titel hier im Vogtland geblieben ist. Die ganze Veranstaltung war sehr familiär, wir hatten von der sportlichen Seite her sehr anstrengende Stages und wir hatten Spaß auf den Transfer-Etappen. Der ganze Tag war Mountainbike pur!“

Ines Thoma: „Ich hatte die Favoritenrolle und das ist nicht immer so leicht. Jetzt freu ich mich, dass es wirklich geklappt hat. Die Stage fünf hat mir am besten gefallen, die anderen waren zum Teil schon ziemlich tretlastig und eine ziemliche Keulerei. Die Stimmung hier war super, gerade beim Prolog. Viele Zuschauer waren da. Wenn es im nächsten Jahr eine Anschlussveranstaltung gibt bin ich wieder dabei.“

13.10.2014
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE