Cross-Country WM: Gold für Schurter, Fumic auf Platz 4


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UCI weltmeisterschaft Cross Country 2015 Männer Elite Schurter
Foto: Screenshot Red Bull TV

 

Scott Spark 700 Carbon HMX Nino Schurter
Foto: Björn Gerteis

 

Scott Spark 700 Carbon HMX Nino Schurter
Foto: Björn Gerteis

 

Scott Spark 700 Carbon HMX Nino Schurter
Foto: Björn Gerteis

 

Scott Spark 700 Carbon HMX Nino Schurter
Foto: Björn Gerteis
Der Schweizer Nino Schurter ist der neue Cross-Country Weltmeister. Er verwies den Franzosen Julien Absalon und den Tschechen Ondrej Cink auf die Plätze Zwei und Drei.

Nino Schurter (SUI) gab von Anfang an Vollgas, wollte das Rennen von vorne bestimmen. In Runde 3 konnte sein vermutlich stärkster Konkurrent Julien Absalon (FRA) aber auf ihn aufschließen. Hinter ihnen fuhr Ondrej Cink (CZE), der in Runde 2 sogar vor Schurter geführt hatte.

Zu diesem Zeitpunkt lag Manuel Fumic zusammen mit dem Schweizer Mathias Fluckiger auf den Plätzen vier und fünf, mit knapp 30 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Während Absalon und Schurter die Gold-Medaille unter sich ausmachten, entbrannte hinten ein heißer Kampf um Platz Drei. Fluckiger konnte sich von Fumic absetzen und sogar Cink überholen. Doch Fluckiger hatte Pech, hatte einen Platten am Ende von Runde 3. Fumic und Cink gingen wieder an dem Schweizer vorbei, der fast 30 Sekunden durch den Reifenwechsel verlor.

Doch auch Fumic war etwas vom Pech verfolgt. In Runde 4 stürzte er gleich zwei Mal auf die linke Seite und verlor den Anschluss zu Cink. Fluckiger konnte wieder zu Fumic aufschließen.

In der vorletzen Runde blies Schurter dann zum Angriff auf Absalon, konnte sich 10 Sekunden vom Franzosen absetzen. Und auch Fumic drehte auf, war nur noch 11 Sekunden hinter Cink, der auf Bronze-Kurs lag. Mathias Fluckiger kam 16 Sekunden dahinter.

Fotostrecke: WM-Bikecheck - Das Cannondale F-Si von Manuel Fumic

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Manuel Fumic WM Andorra Cannondale F-Si Foto: Michele Mondini
Manuel Fumic WM Andorra Cannondale F-Si Foto: Michele Mondini
Manuel Fumic WM Andorra Cannondale F-Si Foto: Michele Mondini

In der letzen Runde lies sich Schurter den Weltmeister-Titel nicht mehr nehmen. Der Schweizer setze sich in den technischen Abfahrten von Absalon ab und hielt ihn in den Anstiegen auf Distanz. Absalon gab alles, konnte den Schweizer aber einfach nicht einholen.

Kurz blitzte die Medaillenhoffnung für Fumic nochmal auf. Der Deutsche holte nochmal alles aus sich raus und machte Druck auf Cink. Doch Cink hatte es auf Bronze abgesehen und gab in den Anstiegen alles. Fumic konnte dem nichts entgegen setzen und landete nach einem starkem Rennen auf Platz Vier.

Jaroslav Kulhavy, auch ein heißer Anwärter auf den Weltmeistertitel stürzte gleich in Runde 1 und verletze sich an Rippen und Schulter. Das Rennen war für ihn somit schnell vorbei.

Fotostrecke: WM Bikecheck: Das Specialized Epic S-Works von Jaroslav Kulhavy

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Cape Epic 2015 Etappe 2. Foto: Nick Muzik/Cape Epic/SPORTZPICS
Cape Epic 2015 Foto: Shaun Roy/Cape Epic/SPORTZPICS
Cape Epic 2015 Foto: Nick Muzik/Cape Epic/SPORTZPICS
05.09.2015
Autor: Sebastian Hohlbaum
© MOUNTAINBIKE