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Cyprus Sunhsine Cup - Afxentia-Etappenrennen: Karl Markt holt Gesamtsieg und Favoritin Langvad verpasst den Start
Am letzten Tag des Afxentia Etappen-Rennens im Macheras-Gebirge, holte sich Jaroslav Kulhavy (CZE) den Sieg vor Gesamtgewinner Karl Markt (AUT) und Emil Lindgren (SWE). Im Damen-Rennen verpasste die führende Annika Langvad unglücklicherweise den Start. So war der Weg frei für Blaza Klemencic.
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Bereits am Morgen hatte Jaroslav Kulhavy (Specialized) angekündigt, dass er die letzte Etappe des Afxentia-Etappenrennens auf seinem brandneuen 29-Zoll-Full-Suspension-Bike gewinnen wolle.
In der ersten Hälfte des Rennens verhielt er sich unauffällig in der Spitzengruppe, zusammen mit Emil Lindgren (Rabobank-Giant), Karl Markt (Felt Ötztal X-Bionic). Nach drei Runden beschleunigte Kulhavy, aber Markt und Lindgren blieben dran. Zwei Runden vor Schluss versuchte Lindgren zu entkommen, doch es gelang dem Schweden nicht einen entscheidenden Vorteil heraus zu fahren.
In der letzten Runde ging Kulhavy erneut in Führung und schuf eine kleine Lücke, die er bis ins Ziel verteidigen konnte. Markt kam sieben Sekunden hinter ihm als Zweiter und Lindgren mit zehn Sekunden Verspätung als Dritter ins Ziel. In der zweiten Gruppe trugen Jan Skarnitzl (CZE/Rubena Birell Specialized) und Fabian Giger (SUI/Rabobank-Giant) den Kampf um den dritten Platz in der Gesamtwertung aus.
Giger war bis zur vorletzten Runde in der Lage den Kontakt zu Skarnitzl zu halten, dann zog der Tscheche ein wenig davon und vergrößerte den Abstand auf mehr als die zehn Sekunden, die er hinter dem Schweizer gelegen hatte. So holte sich der Sunshine-Cup-Gesamtsieger des vergangenen Jahres den dritten Rang hinter seinem Landsmann Kulhavy.
René Tann aus Suhl war auch am dritten Tag der beste Deutsche. Eingangs der letzten Runde lag er noch auf Rang zehn, doch dann holte ihn eine siebenköpfige Gruppe ein, so dass er noch auf Rang 17 zurück fiel. Das kostete ihn auch in der Gesamtwertung zwei Positionen. Er wurde schließlich 13.
Lene Byberg bleiben 43 Sekunden Vorsprung
Als der Startschuss für das Damen-Feld ertönte, wurde das Gelbe Trikot vermisst. Die aufkommenden Fragen wurden 20 Minuten später beantwortet, als Annika Langvad’s Easton Rocket-Team am Wettkampfgelände ankam.
Team-Manager Berhard Mollnhauer gab sich nach dem ersten Schock selbst die Schuld an der Misere. Er hatte den Start zwei Stunden später erwartet. "Ich habe die volle Verantwortung für diesen großen Fehler zu übernehmen. Es tut mir sehr, sehr leid für Annika und auch für Tatjana (Dold), dass sie das Rennen verpasst haben und alles was damit zusammenhängt", sagte Mollnhauer während das Rennen lief.
Laut Mollnhauer war Annika Langvad verständlicherweise völlig enttäuscht über das verpasste Rennen und den Verlust von einer Menge Weltranglistenpunkten.
Blaza Klemencic (Felt Ötztal X-Bionic) übernahm vom Start weg das Regime und hatte sehr bald eine Lücke zu Lene Byberg (Specialized). Hinter Byberg versuchte die Deutsche Anja Gradl den Kontakt zu halten, aber zur Mitte des Rennens wuchs der Abstand auf 55 Sekunden an. In Richtung Ziel schrumpfte er zwar noch einmal, doch Byberg rettete 24 Sekunden.
Wichtiger für die Norwegerin war allerdings, dass sie gegenüber Klemencic in der Gesamtwertung 43 Sekunden bewahrte und sich damit vor der Slowenin den Gesamtsieg im Afxentia sichern konnte.
Gradl holte sich den dritten Rang, 3:53 Minuten hinter Byberg.
Auf Platz vier und fünf kamen mit Silke Schmidt und Elisabeth Brandau zwei weitere Deutsche.



