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Cross-Country-WM: José Hermida und Maja Wloszczowska holen Titel
Der Spanier José Hermida und Maja Wloszczowska aus Polen haben die Titel bei der Cross-Country-WM im kanadischen Mont Sainte Anne gewonnen.
Im Rennen der Männer gewann Hermida vor dem Tschechen Jaroslav Kulhavy und Burry Stander aus Südafrika. Für den 32-jährigen Hermida war es nach zwei WM-Titeln im Junioren- bzw. U23-Bereich der erste Weltmeisterschafts-Erfolg bei den Elite-Racern.
Das Rennen in Mont Sainte Anne war geprägt durch viele Stürze und technische Defekte. Gleich zu Beginn erwischte es das deutsche Quartett um Manuel Fumic, Wolfram Kurschat, Jochen Käß und Robert Mennen. Alle vier waren kurz nach dem Start in einen Crash verwickelt.
Fumic kämpfte sich im Verlauf des Rennens nach vorne, wurde zwischenzeitlich von einem Hinterraddefekt ausgebremst und fuhr am Ende auf Rang 13. Während Käß aufgeben musste, landeten Mennen und Kurschat auf den Plätzen 55 und 57. Zweitbester Deutscher war Moritz Milatz. Der Freiburger kam hinter Fumic auf Rang 14 ins Ziel.
An der Spitze machte zunächst Titelverteidiger Nino Schurter das Tempo. Aber auch der Schweizer hatte mit zwei Defekten zu kämpfen und landete am Ende auf Platz vier. Somit war der Weg frei für José Hermida, der im Ziel 29 Sekunden Vorsprung auf Kulhavy und 1:10 Minuten auf Stander hatte.
„Es ist ein epischer Tag für mich. Ausgerechnet in Mont Sainte Anne zu gewinnen, einer der traditionsreichsten Rennstrecken des Mountainbike-Sports, das ist besonders schön“, so Hermida, der mit Tränen in den Augen über die Ziellinie fuhr.
Sabine Spitz: Defekter Umwerfer kostet WM-Medaille
Großes Pech hatte Sabine Spitz im Frauen-Rennen: Zwei Runden vor Schluss platzte der Medaillentraum für die Olympiasiegerin. Der Murg-Niederhoferin ging in der entscheidenden Rennphase der Umwerfer kaputt und musste repariert werden.
Die verlorene Zeit konnte Spitz nicht wieder aufholen – am Ende wurde es Platz acht für Spitz. "Das war großes Pech. Ich war in sehr guter Form", bedauerte sie die verpasste Medaille. Neue Weltmeisterin ist die Polin Maja Wloszczowska, die bereits 2003 Weltmeisterin im Marathon geworden war. Sie verwies die Russin Irina Kalentieva und Willow Koerber aus den USA auf die Plätze zwei und drei.
Die Platzierungen der übrigen deutschen Starterinnen: Anja Gradl kam auf Platz 23, Hanna Klein auf 25 und Elisabeth Brandau fuhr auf Rang 35.



