Sea Otter 2015: Specialized Fuse 6Fattie und Ruze 6Fattie – zwei Mountainbikes im neuen Maß 27,5+


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Specialized 6Fatte Mountainbike Neuheiten 2016
Foto: André Schmidt

 

Specialized Fuse 2016 6Fattie
Foto: André Schmidt

 

Specialized Fuse 2016 6Fattie
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Specialized Fuse 2016 6Fattie
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Specialized Fuse 2016 6Fattie
Foto: André Schmidt
Fast alles dreht sich beim MTB-Festival Sea Otter Classis um das Thema 27,5+ – das neue Maß für Mountainbike-Reifen/Felgen. Auch US-Hersteller Specialized zeigt zwei neue Mountainbikes für 27,5+. MountainBIKE hat alle Bilder und Infos zu den beiden Hardtails Fuse 6Fattie und Ruze 6Fattie.

Mountainbikes Specialized Fuse und Ruze im Kurz-Check

  • MTB-Hardtails für das neue Laufrad-/Reifenformat 27,5+ (Was ist 27,5+? MountainBIKE erklärt, was es mit dem neuen Laufrad-Format auf sich hat)
  • Fuse 6Fattie: unisex, Männer-Bike, Ruze 6Fattie: Frauen-Bike
  • je drei Modelle, von circa 1600 bis 3100 US-Dollar
  • Einsatzbereich: Tour, Trail, „Fun“
  • Trail-optimierte Ausstattung u. a. mit 1 x 11 oder 1 x 10, Federgabel, Vario-Stütze, speziellen Bremsen
  • Fuse in fünf Rahmengrößen, Ruze in drei
  • Federgabel im Fuse mit 100 oder 120 mm Hub (je nach Größe), im Ruze mit 100 mm
  • „Trail-Geometrie“ mit flachem Lenkwinkel, kurzen Kettenstreben

6Fattie: so nennt Specialized den neuen 27,5+-Trend

„6Fattie“ heißt das Konzept rund um das heiße Thema 27,5+ bei Specialized. Auch die US-MTB-Marke glaubt fest an den Erfolg der „halbfetten“ MTB-Reifen, bringt zwei neue Mountainbikes in diesem Format: das Fuse sowie das Lady-Modell Ruze. Beides sind Hardtails, deren Rahmen jeweils aus M4-Aluminium gefertigt sind. Besonderes Augenmerk legte Specialized auf eine Fahrspaß-orientierte Geometrie, um die Vorteile der breiten Reifen – wie eine um fast 70 Prozent größere Kontaktfläche der Reifen – im Gelände richtig auszuspielen. So steht der Lenkwinkel mit 67° äußerst flach, Oberrohrlänge (609 mm bei Größe M) und Reach (420 mm, Größe M) sind eher lang gewählt, werden dafür mit einem extra kurzen Vorbau kombiniert – letzterer misst bei Radgröße M nur 45 mm. Für Agilität und Wendigkeit sollen 430 mm kurze Kettenstreben sorgen. Apropos: Laut Specialized hätte man die Streben noch kürzer zeichnen können, möchte aber etwas Platz für noch breitere Reifen belassen.

Specialized Fuse und Ruze mit 1-fach-Antrieb

Auffällig sind die Kettenstreben eh, „Diamond Stay“ nennt Specialized das spezielle Design rund um das Tretlager. Ziel war wie bei allen 27,5+-Bikes in diesem neuralgischen Bereich besonders viel Platz zu schaffen, so dass sich Reifen und Kettenblatt nicht in die Quere kommen. Für einen Umwerfer langt der Raum dennoch nicht, Fuse und Ruze gibt es ausschließlich mit 1 x 11- oder 1 x 10-Antrieb. Letzterer mit Spezial-Kassette von Sunrace mit 11-41 Zähnen. Wie fast alle „Plus“-Bikes kommen auch Fuse/Ruze mit dem neuen Boost-Standard, also mit breiten Achsen: 110 x 15 mm vorne, 148 x 12 mm hinten. Das verspricht steifere Laufräder und ebenfalls mehr Reifenfreiheit.


Auch Specialized springt 2016 auf den 27,5+ Zug auf! Die Amis bringen mit dem Fuse und dem Ruze zwei Hardtails mit dem...

Posted by MountainBIKE Magazin on Samstag, 18. April 2015


Specialized Fuse und Ruze: die weitere Ausstattung

Auch der Rest der Ausstattung ist – typisch Specialized – sehr speziell gehalten. So kommen alle Modelle mit Vario-Sattelstütze und Federgabel. Diese hat beim Fuse 120 mm Hub (Größe S: 100 mm), beim Ruze 100 mm. Bei den Bremsen kommen Sram- und Tektro-Stopper zum Einsatz, die Specialized am Vorderrad mit vier Kolben, am Hinterrad mit zwei Kolben spezifiziert – weltweit einmalig. Alle Bikes kommen mit Specialized-Reifen: Ground Control 27,5" x 3,0". Zudem wird Specialized auch den noch aggressiveren Purgatory-Reifen für 6Fattie anbieten. Auch die Felgen stellt Specialized selber her, hier wird es in Bälde auch ein leichtes Carbon-Modell geben.

Je drei Modelle wird es geben in den Ausführungen Comp, Expert und Pro. Die finalen Preise stehen noch nicht fest, gegenüber MountainBIKE sprach Specialized von 1600, 2100 und 3100 US-Dollar. Das Topmodell Fuse Pro 6Fattie dürfte auch dank seiner leuchtend orangen Fabre für Aufsehen sorgen.

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23.04.2015
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE