Schwalbe Magic Mary und Rock Razor: zwei neue MTB-Reifen für Gravity-Biker

Schwalbe bringt mit dem Magic Mary und dem Rock Razor für 2014 zwei neue Mountainbike-Reifen für den Gravity-Bereich. Infos und Bilder zu den neuen Pneus.

Neben CC/Marathon-Ridern, die mit dem Schwalbe Thunder Burt bedient werden, sollen auch die „Gravity-Fans“ 2014 voll auf ihre Kosten kommen. Neu im Programm: der Schwalbe Magic Mary und der Rock Razor.

Der Magic-Mary-Pneu ersetzt für 2014 die bekannten Muddy-Mary- sowie Big-Betty-Reifen, wird laut Schwalbe einen besonders breiten Einsatzbereich von Enduro bis Downhill bieten und auf trockenen harten Böden genauso exzellent funktionieren wie auf schlammigem Untergrund. Beweis? Downhill-Profi Steve Smith konnte mit einem Prototyp bereits ein Weltcup-Rennen gewinnen.

Garant für diesen wie zukünftige Erfolge soll ein bewusst aggressives Stollendesign sein: So sind etwa die in verschiedenen Winkeln abstehenden Seitenstollen äußerst stark abgestützt – für exzellente Kurvenstabilität.

Gleichzeitig bieten die großen, eher weit auseinander klaffenden Mittelstollen viel Biss und Bremstraktion auch bei weichen Böden, freie Kanäle zwischen den Stollen stehen für schnelle Selbstreinigung. Die teils extrem ausgeklügelten Profile der Stollen, etwa mit „V-Auschnitt“ und diversen Lamellen sollen sich zudem optimal dem Untergrund anpassen.

Schwalbe bietet den Magic Mary zunächst nur in 2,35-Zoll-Breite und für alle drei Laufradgrößen an: 26“, 27,5“ und 29“. Die beiden kleinen Größen kommen dabei in den Genuss von drei verschiedenen Aufbau-Varianten. Die zweilagige „Downhill“-Karkasse steht für Stabilität pur, soll zwischen 1190 und 1250 Gramm wiegen. Die „Snakeskin“-Variante kommt „nur“ mit verstärkter, einlagiger Seitenwand, wiegt dafür aber relativ schlanke 780 bis 800 Gramm – und eignet sich so auch für Enduro-Bikes.

Den besten Kompromiss aus Gewicht und Stabilität verspricht Schwalbe für die zum Patent angemeldete „Supergravity“-Karkasse. Diese weist an den Seitenwänden den selben, stabilen, zweilagigen Aufbau auf wie ein reiner Downhill-Pneu, unter der Lauffläche liegt aber nur eine Gummilage – dies senkt das Gewicht auf rund 1000 Gramm.

Den 29“-Magic-Mary wird es auch ausschließlich als Supergravity-Version geben. Als Gummimischung stehen je nach Einsatzzweck der mittelweiche „Trailstar“-Compund oder der klebrige, dafür schneller verschleißende „Vertstar“-Compound zur Auswahl.

Ebenfalls neu im Gravity-Programm der Gummiexperten ist der Schwalbe Rock Razor – ein Spezialreifen (insbesondere fürs Hinterrad) für schnelle, tretlastige Rennen bzw. harten, felsigen Untergrund. Nur in 26“ und 27,5“ sowie als „Supergravity“ oder „Snakeskin“ erhältlich, weist der 2,35 Zoll breite Rock Razor eine komplett auf Speed geeichte Lauffläche mit vielen kleinen, flachen Mittelstollen auf. Gleichzeitig sollen breit abgestützte Seitenstollen für Sicherheit und Grip bei schnellen Kurventempi sorgen.

Fotostrecke: Schwalbe Thunder Burt: MTB-Reifen für Cross-Country und Marathon

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Schwalbe Thunder Burt Foto: André Schmidt
Schwalbe Thunder Burt Foto: André Schmidt
Schwalbe Thunder Burt Foto: André Schmidt

Schwalbe Magic Mary - die Fakten:

  • Dimensionen: 26“ x 2,35“, 27,5“ x 2,35“, 29“ x 2,35“
  • Aufbau: 1. Downhill: zweilagige Karkasse, „Vertstar“-Compound, 1190 g (26“) bzw. 1250 g (27,5“); 2. Supergravity: zweilagige Seitenwand mit einlagiger Lauffläche, „Vertstar“- oder „Trailstar“-Compound, 995 g (26“) bzw. 1040 g (27,5“) bzw. 1100 g (29“); 3. Snakeskin: einlagige Karkasse mit Flankenschutz, „Trailstar“-Compound, 780 g (26“) bzw. 800 g (27,5“)
  • Einsatzbereich: Enduro bis Downhill, harte bis weiche Böden, trockene bis schlammige Bedingungen
  • Ab Eurobike 2013 erhältlich, Preise stehen noch nicht fest

Schwalbe Rock Razor - die Fakten:

  • Dimensionen: 26“ x 2,35“, 27,5“ x 2,35“
  • Aufbau: 1. Supergravity: zweilagige Seitenwand mit einlagiger Lauffläche, „Trailstar“-Compound, 920 (26“) bzw. 965 g (27,5“); 2. Snakeskin: : einlagige Karkasse mit Flankenschutz, „Pacestar“-Compound, 665 g (26“) bzw. 695 g (27,5“)
  • Einsatzbereich: Enduro bis Downhill, harte bzw. felsige Böden, trockene Bedingungen
  • Ab Eurobike 2013 erhältlich, Preise stehen noch nicht fest

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08.06.2013
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE