Fahrbericht: Das neue Radon Jealous im ersten Test


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Radon Jealous
Foto: Clemens Hirschfeld

 

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Wir haben beim MOUNTAINBIKE Testival dem neuen Radon Jealous ordentlich auf den Zahn gefühlt. Lest hier, wie sich das 2017er Carbon-Hardtail des Versenders geschlagen hat.

Gewicht, Funktion, aber auch Komfort. Das sind die Anforderungen, die neuerdings Cross-Country-Hardtails erfüllen sollen. Auf dem umkämpften Markt der Supersportler ist nun auch der Bonner Versender Radon neu mit dabei.

Das neue Jealous will dabei die Krone im ewigen Gewichtskampf der Hersteller an sich reißen. Nur 890g soll der Carbonrahmen des Radon Jealous wiegen. Das Gesamtgewicht des Topmodells soll bei unglaublichen 7,6 Kilogramm liegen.

Für Vollblutracer wurde der ultraleichte Rahmen auf 1-fach-Antriebe optimiert, Marathonracer kommen mit der rund 90 Gramm schwereren und preisgünstigeren 2-fach-Variante auf ihre Kosten. Die weiteren Features des Rahmen: Er ist Shimano-Di2-kompatibel und für Variosattelstützen (die neuen Modelle für 2017) vorbereitet.

Den Ursprung hat das Jealous im Rennsport. Gemeinsam mit der mehrmaligen deutschen Meisterin Elisabeth Brandau wurde das Bike neu entwickelt.

Brandau fuhr mit dem Prototypen des Jealous prompt auf einen starken 7. Rang beim Worldcup 2016 in Albstadt. Dabei bekam sie das brandneue Rad erst vier Tage vor dem großen Heimworldcup von Sponsor Radon gestellt, fühlte sich allerdings nach eigenen Angaben sofort wohl auf dem Leichtgewicht.

Fotostrecke: Radon Jealous: Das neue Race-Hardtail im Detail

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Radon Jealous Foto: Clemens Hirschfeld
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Erster Test: So fährt sich das neue Radon Jealous

Wir durften uns erstmals vom neuen Jealous überzeugen. Im ersten Praxistest beim MOUNTAINBIKE Testival in Brixen zeigte sich das Jealous als gierige Rennfeile. Das leichte Bike beschleunigt schon bei kleinsten Impulsen auf dem Pedal. Spürbar steif ist der neue Leichtbaurahmen geworden, besonders im Tretlagerbereich.

Schon beim kleinsten Sprint setzt das Twentyniner alles in Vortrieb um, giert nach Beschleunigung und Tretleistung des Fahrers. Die in der Topaustattung verbaute Sram XX1 Eagle sorgt auch in steilen Kletterpassagen für eine große Bandbreite und macht einen Umwerfer und ein zweites Kettenblatt überflüssig.

Im Downhill zeigt sich das Rad durch seinen relativ flachen Lenkwinkel spielfreudig und direkt, harte Unebenheiten gibt der Hinterbau an den Fahrer weiter. Die Geometrie ist racelastig gehalten, dennoch fühlt man sich auf dem Carbonbike nicht wie auf einer Streckbank. Die daraus resultierende Sicherheit gefällt Racern wie Marathonbikern.

Erstmals hat Radon auch die Preise für das neue Jealous veröffentlicht: 2.000 Euro sind mindestens für das Carbon-MTB zu zahlen. Detaillierte Infos zu den Modellen und Preisen sollen am 2. Oktober 2016 auf der Homepage von Radon erscheinen.

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29.09.2016
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE