Rückruf: Cannondale ruft OPI-Vorbauten und Schäfte zurück

Cannondale Rückrufaktion OPL Vorbauten 2015
Foto: Cannondale
Cannondale-Biker aufgepasst: Der US-Hersteller ruft freiwillig OPI-Vorbauten und Schäfte zurück. Betroffen sind Bikes mit der Lefty-Gabel. Kunden können ihre Mountainbikes beim Fachhändler überprüfen lassen.

Alle betroffenen Bikes wurden im Zeitraum von 2011-2015 produziert und sollten unbedingt nicht mehr gefahren werden. Der Grund des Rückrufs ist ein möglicher Schaden an Gabelschaft oder Gabelklemmschrauben, welcher einen Gabelschaftbruch auslösen könnte. Bei einem Gabelschaftbruch kann das Rad unkontrollierbar werden – zu einem Unfall soll es laut Cannondale aber glücklicherweise noch nicht gekommen sein.

Zur Überprüfung des Bauteils bittet Cannondale den nächstgelegenen Cannondale-Fachhändler aufzusuchen. Dieser überprüft dann die betroffenen Bauteile. Um das Problem zu eliminieren, muss an allen Gabeln mit OPI-Vorbau ein spezieller Keil eingesetzt werden, der die Gewindeverbindung zwischen dem OPI-Vorbau und dem Gabelschaft blockiert und verstärkt.

Von Cannondale heißt es:
„Im Rahmen regelmäßig durchgeführter Tests hat Cannondale an bestimmten Mountainbikes ein potentielles Sicherheitsproblem mit dem OPI-Vorbau/-Gabelschaft erkannt. Die entsprechende Behörden wurden bereits informiert. Da bisher keine Unfälle oder Verletzungen aufgrund des erkannten Problems gemeldet wurden und die Sicherheit unserer Kunden für uns oberste Priorität hat, haben wir entschieden, dass es für unsere Kunden am besten sein wird, wenn wir eine freiwillige Rückrufaktion durchführen.“

Mehr Infos findet ihr auf der Cannondale Homepage.

09.09.2015
Autor: MountainBIKE
© MOUNTAINBIKE