Neu: Shimano überarbeitet Einsteigergruppe Acera

Shimano Acera
Foto: Shimano
Shimano hat seine MTB-Einsteigergruppe Acera überarbeitet. Die neue Acera 3000er-Serie erbt viele Features von den teureren Shimano-Gruppen.

Konzipiert wurde die Acera zwar für den Einsteiger-Bereich - und doch profitiert sie stark von Shimanos Philosophie, Top-Technologien im Laufe der Zeit von den höherwertigen in die nachgeordneten Gruppen weiterzugeben.

Die neue Shimano Acera 3000er-Serie

Auf den ersten Blick sticht bei der neuen Shimano Acera das Design von Kurbelgarnitur und Schaltwerk heraus. Das neue Acera-Schaltwerk setzt dabei auf Shimanos Shadow-Technologie, die sich bei den höherwertigen MTB-Gruppen bereits bewährt hat. Das flache Profil des Shadow-Schaltwerks soll dabei einen aggressiveren Fahrstil ermöglichen, da die Gefahr, an Hindernissen wie Wurzeln oder Steinen anzustoßen, minimiert wird.

Da größere Laufräder auch im Einsteiger-Segment immer populärer werden, kommt bei der neuen Shimano Acera die dafür optimierte 40-30-22-Übersetzung an der Kurbel zum Einsatz. Zudem verfügt die neue Shimano Acera über schlankere, kompaktere Umwerfer, die für mehr Freiraum zu großen Laufrädern bzw. Reifen sorgen. (MountainBIKE Laufradgrößen-Finder: mit wenigen Klicks zur passenden Größe).

Um optisch für ein cleanes Cockpit zu sorgen, hat die neue Shimano Acera 3000er-Serie zudem einen integrierten Schalt-/Bremshebel mit ablesbarer Ganganzeige im Lineup. Wahlweise ist aber auch ein separater Schalthebel erhältlich.

Bei der Shimano Acera kommen hydraulische Scheibenbremsen zum Einsatz, die dank One-Way-Entlüftung in Kombination mit dem Entlüftungstrichter am Hebel gewartet werden können. (Know-how: So entlüften Sie Ihre Shimano-Bremse).

06.03.2015
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE