Neu: Marin Rift Zone 29“ – Twentyniner-MTB für Trail und Tour – Infos und Bilder vom Sea Otter

Bereits im Vorjahr ließ die kalifornische MTB-Traditionsmarke mit den neuen All-Mountain- und Enduro-Mountainbikes der Mount-Vision-Serie aufhorchen, nun folgt mit dem komplett neu designten Rift Zone der nächste Streich. Vor allem Trail- und Tourenfans sollen angesprochen werden.

Fotostrecke: Marin Rift Zone 29“ – Twentyniner-Mountainbike für Trail und Tour

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Marin Rift Zone 29" Foto: André Schmidt
Marin Rift Zone 29" Foto: André Schmidt
Marin Rift Zone 29" Foto: André Schmidt

War das alte Rift Zone eher ein reinrassiges Cross-Country-Fully, liegt der Fokus beim Neuling deutlich mehr auf Trailriding. Dafür stehen neben besagten 29“-Laufrädern 120 mm Federweg an der Front und 110 mm am Heck parat.

Auch die Geometrie legte Marin ganz auf Fahrspaß aus. So sind die Kettenstreben mit 440 mm für ein 29“-Fully äußerst kurz gezeichnet, um dem Rift Zone ein agiles, gar verspieltes Handling einzuimpfen. Gleichzeitig sorgt ein moderat flacher Lenkwinkel von 69,5° für die nötige Laufruhe auf dem Trail.

Der beim legendären Sea-Otter-Festival (alle wichtigen Neuheiten vom Festival im Überblick) gezeigte Prototyp basiert auf einem Voll-Carbon-Rahmen in Monocoque-Bauweise, eine Aluminium-Version ist aber bereits in Mache. Circa 2000 Gramm Rahmengewicht ohne Federbein gibt Marin an – ein sehr guter Wert!

Der eingelenkige Hinterbau basiert auf derselben Kinematik wie beim Mount Vision. Das heißt, dass statt eines Gelenks in der Sitzstrebe die Streben selber gezielt um 3° „drehen“ respektive flexen. Und zwar sowohl bei der Carbon- wie bei der Alu-Version. Marin verspricht davon eine straffe Federung im ersten Federwegsdrittel, um optimale Antriebsneutralität zu erhalten. Im mittleren und tiefen Federwegsbereich soll die Kinematik dann sehr linear und schluckfreudig arbeiten.

Fünf Modelle, drei mit Alu- und zwei mit Carbon-Rahmen wird die US-Marke anbieten, die Preise sollen von 2000 US-Dollar bis hin zur 5000 US-Dollar teuren Topversion reichen. Letztere kommt mit 1 x 11 Antrieb von Sram – allerdings nicht wie am Prototyp mit der teuren XX1-Gruppe sondern mit minimal schwereren X01-Parts. Alle anderen Drift Zone-Bikes verfügen über einen 2 x 10-Antrieb. Ab Juli kommen die ersten Modelle auf den Markt, die Alu-Varianten folgen im Herbst. Euro-Preise stehen noch nicht fest.

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12.04.2014
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE