Neu für 2016: Rose bringt Enduro-MTB Pikes Peak und zwei Hardtails


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Neue Mountainbikes von Rose für 2016
Foto: André Schmidt

 

Neue Mountainbikes von Rose für 2016
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Neue Mountainbikes von Rose für 2016
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Feinstes von den Rose-Züchtern: Der Bocholter Mountainbike-Hersteller zieht ein neues All-Mountain-/Enduro-Fully namens Pikes Peak aus dem Gewächshaus. Zudem gibt’s junge Pflänzchen in Sachen Hardtail-MTB. MountainBIKE gibt einen Überblick über die Rose-Neuheiten 2016.

Das Rose Pikes Peak im Kurz-Check

  • Einsatzbereich: All-Mountain und/oder Enduro
  • eine AM-Version mit 150-mm-Fahrwerk, eine Enduro-Version mit 160-mm-Fahrwerk
  • Rahmen aus Voll-Carbon (Bilder zeigen Alu-Prototyp)
  • 27,5-Zoll-Laufräder
  • exzentrisch gelagerter Flip-Chip zur Geometrie-Verstellung in vier Positionen

Vom neuen Rose-Mountainbike Pikes Peak sollen sich All-Mountain- wie Enduro-Liebhaber betört fühlen, zwei Basis-Versionen stehen in der Auslage des größten MTB-Online-Shop Europas: eine mit 150-mm-Fahrwerk, eine mit 160 mm Federweg.

Der Unterschied zwischen den beiden Varianten besteht technisch gesehen nur aus Federbeinen mit unterschiedlicher Einbaulänge. Aber auch die Anbauteile variiert Rose natürlich.

Beiden Pikes-Peak-Varianten gemein ist ein Voll-Carbon-Rahmen, den Rose aber erst zur Eurobike-Messe enthüllen wird. MountainBIKE bekam jedoch ein "Funktionsmuster" in Alu vor die Linse (siehe Bilder-Galerie).

Progeo: verstellbare Geometrie am Rose Pikes Peak

Der Clou am Rose Pikes Peak: Über einen exzentrisch gelagerten Flip-Chip namens Progeo lassen sich Geometrie und Federwegskennlinie in vier verschiedene, klar gerasterte Positionen stellen.

So steht der Lenkwinkel bei der Enduro-Variante bei 65,5 Grad oder 66,5 Grad, der Sitzwinkel bei 74 Grad oder 75 Grad. Auch andere Parameter wie Reach oder Tretlagerhöhe ändern sich.

Zudem variiert an der viergelenkigen Hinterradfederung die Progression der Kennlinie in zwei Positionen. Laut Rose-MTB-Entwickler Max Sistenich dauert der Umbau "ein paar Sekunden", lässt sich daher auch problemlos während einer Ausfahrt bewerkstelligen – etwa, um die Geo für die folgende Steilabfahrt zu optimieren.

Weitere Features des Rose Pikes Peak sind die breiten Achsen im neuen Boost-Standard für höhere Laufradsteifigkeiten sowie die Oversize-Lager des Hinterbaus.

Um diese möglichst breit abzustützen verzichtet Rose am Pikes Peak auch auf eine Umwerfer-Befestigung. Das Pikes Peak ist also ausschließlich mit Einfach-Kurbeln fahrbar.

Die Rose-MTBs The Uprising und Count Solo im Kurz-Check

  • Hardtails mit Allround-Einsatzbereich von Marathon bis Tour
  • Laufradgrößen: 29 Zoll beim Rose The Uprising, 27,5 Zoll beim Rose Count Solo
  • Rahmen aus Aluminium, komplett neue Rohrsätze für 2016
  • moderne Standards implementiert wie Heck-Steckachse oder Zugführung für Shimano-Sideswing-Umwerfer
  • optimierte Geometrie am Count Solo, komplett neue Geometrie am The Uprising

Die beliebten Alu-Hardtail-MTBs Rose The Uprising (29-Zoll-Laufräder) und Rose Count Solo (27,5 Zoll) erstrahlen in frischer Blüte. So sind die Rohrsätze komplett neu, besitzen nun alle aktuellen Standards wie eine Hecksteckachse sowie eine optimierte Postmount-Bremsaufnahme.

Auch an eine für die neuen Shimano-Sidewing-Umwerfer kompatible Zugführung hat Rose gedacht. Wer einen "klassischen" Umwerfer fahren will, kann den Zugausgang für Sideswing einfach mit einem Cover abdecken.

Apropos Züge: Während die Schaltzüge wie gehabt im Rahmen integriert verlaufen, liegt die Bremsleitung nun außen am Rahmen – für eine leichtere Montage und einfachere Wartung.

Optimierte und komplett neue Geometrien am The Uprising und Count Solo

Im Vergleich zum Vorgänger wurde das Hardtail-MTB Rose Count Solo nur minimal in der Geometrie angepasst. Bei den Größen S und XS senkte Rose das Tretlager um 5 mm – zusammen mit den spezifizierten 170-mm-Kurbelarmen ergibt sich so laut Rose dennoch genug Bodenfreiheit bei geringerer Überstandshöhe. Bei der Größe XS steht auch der Lenkwinkel nun um ein Grad flacher für mehr Fußfreiheit.

Die Geometrie des 29-Zoll-MTB Rose The Uprising wurde jedoch komplett überarbeitet, das Hardtail wirkt nun moderner und einen Tick sportlicher.

Den Reach hat Rose etwas verlängert, die Front tiefer gelegt, die Kettenstreben verkürzt und den Sitzwinkel um ein Grad steiler gestellt – alles den aktuellen Trends entsprechend. Auch der Lenkwinkel steht einen Tick flacher als bisher, um mehr Spurtreue zu garantieren.

23.07.2015
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE