Neu 2017: Lapierre XR - Race-Fully aus Carbon


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Lapierre XR Modelljahr 2017
Foto: Lapierre / Damian McArthur

 

Lapierre XR Modelljahr 2017
Foto: Lapierre / Damian McArthur

 

Lapierre XR Modelljahr 2017
Foto: Lapierre / Damian McArthur

 

Lapierre XR Modelljahr 2017
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Lapierre XR Modelljahr 2017
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Race-Spaß vom Feinsten: Das neue 100-mm-Fully Lapierre XR weckt Sehnsüchte mit top Carbon-Rahmen, moderner 29er-Geometrie und allerlei elek­tronischen Helfern. Wir haben Infos, Detailbilder und erste Fahreindrücke.

Olympia ruft! Kein Wunder, dass viele Hersteller jetzt ein neues Race-Fully präsentieren. Nach Cannondale Scalpel, Scott Spark und Focus O1E ist auch Lapierre mit dem XR im Pulk der Neo-Renner dabei.

Wie das Gros der Konkurrenz steht das neue Lapierre XR auf 29"-Rädern, es werkeln vorne wie hinten 100 mm Federweg – optional auch elektronisch geregelt. E:i-Shock nennt sich diese von Trittfrequenz und Bodenstößen (gemessen via Sensoren etwa an der Federgabel) abhängige Hinterradfederung, die wir inzwischen als sehr ausgereift einstufen.

Optisch sind die XR-Modelle der Knaller: extrem geschwungene Rohre mit ungewöhnlicher Verbindung von Sitz- zu Oberrohr, poppige Farben, mögliche Integration von Shimanos Elektroschaltung Di2 und als optische Krönung Weißwandreifen von Maxxis.

Aber auch die technische Basis lässt aufhorchen. Der Carbon-Rahmen soll austrainierte 1800 Gramm ohne Federbein wiegen. Ganz dem Zeitgeist folgt die Geometrie mit lang-flachem vorderem Rahmendreieck (435-mm-Reach bei Größe M, 69°-Lenkwinkel), steilem 74,5°-Sitzwinkel und kurz gezeichnetem Heck. Überarbeitet hat Lapierre zudem ihre Viergelenker-Kinematik, die am XR streng auf Effizienz gepolt ist.

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Das Lapierre XR im ersten Praxis-Test

Zum Praxistest stand uns die drittteuerste von vier Modellvarianten (Preise folgen zur Eurobike) zur Verfügung, das XR 629 mit E:i-Shock. Und? Vom ersten Antritt an fühlt sich das Bike aus der Senfstadt Dijon wunderbar scharf an! Das E:i-System arbeitet sehr akkurat, der Hinterbau glänzt mit Antriebsneutralität, das XR marschiert stramm voran.

Die gefühlt hohen Steifigkeiten sorgen für ein präzises Handling, vor allem die hohe Laufruhe des lang geschnittenen 29ers erfreut – selbst bei Highspeed kommt kaum Unruhe auf. Dies geht zwar ein wenig zu Lasten der Wendigkeit und der Drehfreude, dennoch sind auch technische Passagen problemlos zu meistern.

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05.07.2016
Autor: MOUNTAINBIKE
© MOUNTAINBIKE