Neu 2015: Hayes Radar - preiswerte Mountainbike-Bremse - Infos und Bilder vom Sea Otter Classic

Preiswert, wartungsarm, langlebig: Mit der neuen MTB-Bremse Radar will Hayes an den Erfolg der einst legendären Mag-Scheibenbremse anknüpfen, die 1997 als erste voll funktionierende hydraulische Bremse das Mountainbiken revolutionierte.

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Hayes Radar Foto: André Schmidt
Hayes Radar Foto: André Schmidt
Hayes Radar Foto: André Schmidt

„Die Mag veränderte das Gesicht des Mountainbikens für immer“, so Hayes-Produkt-Manager Eric Schutt bei der Präsentation der MTB-Bremse Radar beim Kult-Festival Sea Otter Classic. „Und mit der neuen Radar wollen wir als Bremsen-Pionier wieder an den Erfolg der Mag anknüpfen.“

Dabei handelt es sich jedoch bei der Radar um kein sündteures Highend-Produkt sondern um eine MTB-Bremse, die all jene Mountainbiker anspricht, die einen preiswerte, nicht zu komplizierte, wartungsarme und langlebige Verzögerungsanlage suchen.

So wird die Hayes Radar in den USA nur 190 US-Dollar pro Paar kosten und sich damit mit ähnlich günstigen Bremsen wie Avid Elixir 3 oder Shimano Deore messen. Um den günstigen Preis zu realisieren, versuchte Hayes den Aufbau so simpel wie möglich zu halten. So besteht die Radar nur aus 17 Einzelteilen. Zum Vergleich: Bei der Mag waren es 25.

Viel Wert legte Hayes auch auf eine simple Montage: So kann der Hebel beidseitig („Flip Flop“) und per teilbarer Schelle montiert werden, das Kürzen der Leitung soll ein Kinderspiel sein und dank der bereits bekannten, pfiffigen Crosshair-Technik gelingt auch Schraubermuffeln das schleiffreie Ausrichten der Bremse ohne Probleme.

Außerdem benutzt Hayes bei der Radar erstmals Mineralöl statt DOT als Bremsmedium. Auch hier war die größere Benutzerfreundlichkeit von Öl gegenüber dem aggressiven DOT ausschlaggebend.

Hayes Radar mit drei verschiedenen Scheibengrößen

Die Radar wird mit drei verschiedenen Scheibengrößen angeboten: 140 mm, 160 mm und 180 mm. Mit 160er-Disc soll die Vorderradbremse konkurrenzfähige 280 g wiegen. Und geht doch einmal etwas kaputt, bieten die Amis einen lebenslangen Austauschservice an.

Ebenfalls neu bei Hayes ist das „ReUnion“-System, mit dem sich die Bremsleitung von der Bremse lösen lässt. Wichtig gerade für Bike-Hersteller mit im Rahmen verlaufender Bremsleitung. Zum Einsatz kommt ReUnion unter anderem bei der Prime-Bremse, jedoch nur für Erstausrüster.

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Foto: Benjamin Hahn
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Foto: Benjamin Hahn
Foto: Benjamin Hahn
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10.04.2014
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE