Mini GPS, Power GPS und Super GPS: Lezyne zeigt seine ersten GPS-Computer fürs MTB

Foto: André Schmidt Lezyne GPS-Computer

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GPS bleibt für die MTB-Industrie ein wichtiges Thema, jetzt bringt auch Lezyne, sonst vor allem für edle Pumpen oder innovatives Werkzeug bekannt, drei GPS-Computer fürs Mountainbike. Allen gemein ist ein super kompaktes und edles Design, eine simple Menüführung, hohe Konnektivität sowie ein recht attraktiver Preis.

Mini GPS, Power GPS und Super GPS heißen die drei neuen GPS-Computer von Lezyne. Alle drei bieten sie keine Navigation- oder gar Routing-Funktion sondern fungieren als Tacho- bzw. Trainings-Computer. Sie zeichnen aber natürlich alle GPS-Daten auf und lassen sich am PC auslesen, analysieren oder speichern – etwa mit Strava, TrainingPeaks oder anderer Radsport-Software. Auch eine eigene Lezyne-Software ist in Planung.

Bei allen drei Computern hat Lezyne großes Augenmerk auf eine kompakte Bauweise und ein edles Design mit Aluminium-Body gelegt. „Wir wollten die schönsten GPS-Tachos auf dem Markt bauen“, so die Botschaft. Eine „bombensichere“ Halterung am Lenker war ebenfalls eines der Hauptentwicklungsziele, trotzdem ist diese erfreulich leicht und mit einem Dreh-Klick-Mechanismus simpel bedienbar.

Der Mini GPS ist der leichteste und kompakteste GPS-Tacho auf dem Markt, wiegt nur 30 g. Er wird via USB geladen und ausgelesen, verfügt über eine simple 3-Tasten-Bedienung. Die Laufzeit mit einer Akkuladung gibt Lezyne mit 10 Stunden an, die GPS-Datenkapazität reicht für 100 Stunden.

Natürlich beherrscht der Lezyne Mini GPS auch alle klassischen Tacho-Tugenden und zeigt Infos zu Geschwindigkeit, Distanz, Zeit oder Höhe an. Der Mini verfügt übrigens über den gleichen, hochwertigen GPS-Chip wie seine beiden großen Brüder, kosten wird er in den USA 139 US-Dollar. Der Euro-Preis dürfte sich in ähnlichen Sphären bewegen.

Etwas größer, aber immer noch sehr kompakt und mit vier Bedienknöpfen ausgestattet sind die optischen Zwillinge Lezyne Power GPS und Super GPS. Sie wiegen 76 g, bieten längere Akku-Laufzeit (22 Stunden) und mehr Datenspeicher (Power: 200 Stunden, Super: 400 Stunden) als der Mini-Winzling. Zudem ist die Konnektivität die Stärke der beiden.

Beide können mit Bluetooth nach neuestem Standard (Bluetooth Smart) kommunizieren, etwa mit dem Smartphone in Rucksack oder Trikottasche. Sie zeigen dann sogar eingehende SMS, Mails oder Anrufe auf dem Display am Lenker an. Und mit dem entsprechenden Zubehör natürlich Herz- oder Trittfrequenz. 169 US-Dollar wird der Lezyne Power GPS kosten, 199 US-Dollar der Super GPS.

Dessen Zusatzvorteil ist, dass er auch noch den Übertragungsstandard ANT+ beherrscht. Was ihn in Verbindung etwa mit einer Wattmesskurbel oder –nabe zum perfekten Trainer macht. Zudem kann der Super GPS sogar bis zu 400 Stunden Datenmaterial „aufsaugen“.

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19.04.2015
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE