KTM will’s 2016 wissen: Drei neue Fullys, ein neues Hardtail und neue MTB-Schuhe


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Foto: Jens Vögele

 

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Auch in Österreich ist 27,5+ ein großes Thema: KTM kommt 2016 mit einer "dicken" Trail-Maschine namens Kapoho. Zusätzlich haben die Österreicher das Tourenfully Lycan, das Race-Fully Scarp und das Hardtail Myroon überarbeitet. Außerdem erstmals vorgestellt: MTB-Schuhe von KTM.

Das neue KTM Kapoho 27+ im Kurz-Check:

  • Kategorie: Trail-Bike
  • Federweg: 130/125 mm
  • Laufrad-Format: 27,5" x 3,0" (27,5+)
  • Boost-Achsstandard
  • Straight-Line-Link

Das neue KTM Lycan im Kurz-Check:

  • Kategorie: Touren-Fully
  • Federweg: 130/125 mm
  • Laufradgröße: 27,5"
  • Rahmen: drei Varianten (Carbon, Alu-Carbon-Mix oder Alu)
  • Boost-Achsstandard
  • Straight-Line-Link

Das neue KTM Scarp im Kurz-Check:

  • Kategorie: Racefully
  • Federweg: 100/90 mm
  • Laufradgröße: 29"
  • Rahmen: drei Varianten (Carbon, Alu-Carbon-Mix oder Alu)
  • Boost Achsstandard
  • Straight-Line-Link

Das neue KTM Myroon im Kurz-Check:

  • Kategorie: Race-Hardtail
  • Federweg: 100 mm (Front)
  • Laufradgröße: 29"
  • Rahmen: Carbon
  • Boost-Achsstandard

Volle Lotte, neue Flotte: Mit drei brandneuen Fullys geht KTM in die kommende Saison. So springen die Österreicher auf den mächtig Fahrt aufnehmenden 27,5+ Zug: Kapoho 27+ nennt sich das Fully-Gefährt mit 130/125 mm Federweg vorne/hinten und breiten Reifen im Format 27,5" x 3,0".

Es soll laut KTM "im Bereich Trailbikes eine neue Ära einläuten." Um den breiteren MTB-Reifen ihre naturgegebene höhere Trägheit zu nehmen, ist der Lenkwinkel am KTM Kapoho eher steil (68,5°), Reach und Oberrohrlänge fallen jedoch zeitgemäß lang aus.

Basis des KTM Kapoho bildet ein solider Alu-Rahmen, die Achsen sind im breiten Boost-Standard spezifiziert: "21 Prozent höhere Laufradsteifigkeit" verspricht KTM.

Für die MTB-Saiosn 2016 überarbeitet: das KTM Scarp

Wer es eher im Renntempo krachen lassen will, dürfte mit dem neuen KTM Scarp rassigen Untersatz finden. Das 29"-Fully mit 100-/90-mm-Fahrwerk wurde komplett renoviert: "Mehr Vortrieb, mehr Steifigkeit, mehr Traktion, mehr Effizienz bei reduziertem Gewicht", lauteten die Vorgaben an die Entwickler.

Die Scarp-Topversionen funkeln mit Hauptrahmen, Wippe und Streben aus Carbon. Bei den Einstiegsmodellen bestehen alle drei Komponenten aus Alu, die „mitt-preisigen“ Modelle zeigen einen Alu-Carbon-Mix. Die Voll-Carbon-Version rotiert wie das KTM Kapoho mit Boost-Achsen.

KTM Lycan mit neuer Hinterradfederung

Dritter Neuling im KTM-Bunde ist das Lycan: Das Tourenfully gibt’s ebenfalls mit Carbon-, Alu- oder Hybrid-Rahmen, es federt mit 130-/125-mm-Fahrwerk und wedelt auf 27,5"-Laufrädern über alle Wege.

Kennzeichnend für die neuen KTMs – Kapoho, Scarp, Lycan – ist zudem eine neue Hinterradfederung namens Straight-Line-Link. Bei dieser verzichtet KTM auf das hintere Drehgelenk, dennoch soll das Federbein die Kräfte direkter und sensibler aufnehmen und bei großen Schlägen mehr Federweg freigeben.

Auch KTM-Hardtail Myroon verbessert

Aber auch die Hardtail-Sparte wird nicht vernachlässigt: Das neue KTM Myroon soll noch effizienter auf die Racer-Bedürfnisse abgestimmt sein. Hierfür wurde das Steuerrohr gekürzt und damit die Front tiefer gelegt. Außerdem wurde der Sitzwinkel steiler gezeichnet, um optimalen Druck aufs Pedal ausüben zu können.

Zudem soll das 29"-Carbonhardtail durch die kürzeren Kettenstreben schneller um die Kurven jagen. Wie schon bei den Fullys setzen die Österreicher auf den neuen Achsstandard Boost mit 148 mm breiter Nabe, von der sie sich eine deutlich höhere Steifigkeit versprechen. Der Rahmen soll unter 1200 Gramm wiegen. Das neue Myroon wird's laut KTM in zehn verschiedenen Ausstattungen von 2599 Euro bis 5799 Euro geben.

Ganz neu: Mountainbike-Schuhe von KTM

Damit aber nicht genug: KTM kommt 2016 mit eigenen Bike-Schuhen auf den Markt. Der Factory Line MTB Shoe besitzt von Haus aus eine, das Fußgewölbe stabilisierende, Boot Doc.-Innensohle und soll durch Mesh-Einsätze gut belüftet sein. Für 119,99 Euro wechselt er den Besitzer.

 

Foto: Jens Vögele

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27.07.2015
Autor: MountainBIKE
© MOUNTAINBIKE