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Irrer Prototyp: Sensor am Bike trickst Ampeln aus
Ein amerikanischer Tüftler hat ein Gerät entwickelt, mit dem Fahrradfahrer verkehrsgesteuerte Ampeln austricksen können. Den Ampeln wird dabei ein nahendes Auto vorgetäuscht, so dass sie auf Grün schalten.
So eine rote Ampel ist ja schon nervig, wenn man mit dem Bike gerade richtig Fahrt drauf hat. Und wenn man das jetzt einfach per Knopfdruck umgehen könnte?
Kann man vielleicht bald. Jedenfalls bei Ampeln, die per Sensor auf das Verkehrsaufkommen reagieren, um dessen Fluss zu verbessern. Der US-Tüftler Ed Richley hat ein System für Fahrräder entwickelt, das den Ampeln ein herankommendes Auto vortäuscht, damit die Ampelsteuerung eine Grünphase einleitet.
Herzstück seiner Erfindung ist eine Metallplatte, die am Fahrrad angebracht wird, und die über magnetische Induktionsströme die Ampelanlage beeinflusst. Unter dem Namen "Traffic Loop Sensor Activation" hat er es zum Patent angemeldet und sucht nun nach einem Unternehmen, das den bisherigen Prototyp kommerziell herstellen und vermarkten will.
Ob der "Ampelaustrickser" es auf den Markt schaffen wird, ist noch offen, nicht zuletzt aufgrund möglicher rechtlicher Probleme in den USA. Fraglich ist aber auch, ob Biker, die sowohl auf Stil wie auch auf ein geringes Gesamtgewicht bedacht sind, sich ein solches Gerät jemals an ihr Lieblingsspielzeug bauen würden.
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