Hands up! Norco bringt für 2016 das neue Race-Fully Revolver FS


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Das neue Norco Revolver 2016
Foto: Benjamin Hahn

 

Das neue Norco Revolver 2016
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Das neue Norco Revolver 2016
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Das neue Norco Revolver 2016
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Das neue Norco Revolver 2016
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Als reinrassige Renn-MTB kommt das Race-Fully Norco Revolver FS neu für 2016. MountainBIKE hat alle Infos, Bilder und einen ersten Test zum neuen Norco Revolver FS.

Vollgas voraus! Mit dem neuen Racefully Norco Revolver FS wollen die Kanadier im Cross-Country- und Marathon-Segment für Furore sorgen. Vor allem ein niedriges Gewicht soll das in 27,5 Zoll und in 29 Zoll erhältliche 100-mm-Carbon-Mountainbike Norco Revolver FS auszeichnen. Laut Norco ist das neue Revolver "das leichteste und steifste Fully-MTB, das wir je gebaut haben."

Das MTB-Fully Norco Revolver im Kurz-Check

  • Einsatzbereich: Race, von Cross-Country bis Marathon, Randbereich Tour
  • Federweg: 100 mm an Heck und Front
  • Laufradgröße: 27,5 Zoll und 29 Zoll im Angebot
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Fokus auf optimalen Mix aus geringem Gewicht und hoher Steifigkeit
  • In vier Größen erhältlich: S, M, L, XL – jeweils mit „mitwachsenden“ Kettenstreben
  • Sieben Modelle im Angebot, vier 29er, drei in 27,5 Zoll
  • Preise von 3099 Euro bis 7999 Euro

Fokus auf geringes Gewicht beim Norco Revolver FS

Laut Norco soll der Voll-Carbon-Rahmen des Revolver FS nur 1800 Gramm ohne Dämpfer wiegen – das wäre ein Topwert! Das leichteste Modell gibt Norco mit „unter 10 Kilo“ Gesamtgewicht an. Ebenfalls ein beeindruckender Wert. Für hohe Steifigkeiten sollen die hochwertige Faserbelegung des Carbon-Rahmens sowie aktuelle Standards wie ein konisches Steuerrohr, ein 92-mm-Pressfit-Innenlager oder die Steckachse (142 x 12 mm) im Heck sorgen.

Viel Wert hat Norco zudem auf eine möglichst optimal passende Geometrie gelegt. So wachsen die Kettenstreben etwa je nach Rahmengröße in der Länge mit. "Gravity Tune" nennen die Kanadier das Konzept.

Viergelenkige Kinematik am Norco Revolver FS MTB

Typisch Norco: Am Heck werkelt eine viergelenkige Kinematik mit Horst-Link-Gelenk in der Kettenstrebe. Die 100-mm-Hinterradfederung haben die Kanadier auf den Einsatzbereich hin optimiert, die Pedaliereffizienz soll entsprechend hoch sein, der Hinterbau nicht wippen. Dennoch verspricht Norco ein "schnelles Ansprechverhalten auch bei kleinen Stößen."

Generell wirkt der Rahmen des Norco Revolver FS äußerst hochwertig und elegant. So verlaufen alle Züge im Inneren des Carbon-Rahmens, die überdimensionierten Lager im Bereich der Wippe versprechen Langlebigkeit.

Sieben Modelle des Norco Revolver FS im Angebot

Gleich sieben Modelle des Revolver FS bietet Norco an. Los geht es mit dem Revolver 9.1 FS (29 Zoll) bzw. 7.1 FS (27,5 Zoll) für 3099 Euro bis 3299 Euro. Dann folgen die Modelle 9.2 FS und 7.2 FS für 3999 Euro bzw. 3299 Euro. Die Spitze markieren 9.1 FS (4999) und 7.1 FS (5199 Euro). Noch einen drauf setzt Norco bei der 29er-Version mit dem Highend-Modell Revolver 9XX FS für 7999 Euro. Dafür gibt es auch nur edelste Ware - etwa die Upside-Down-Gabel RS-1 von Rock Shox, ein Sram-XX1-Antrieb sowie superleichte Carbon-Laufräder von DT Swiss. Apropos: Alle Revolver kommen ausschließlich mit 1 x 11-Antrieb, ein Umwerfer kann nicht montiert werden.

Das Fully-Mountainbike Norco Revolver FS im ersten Test

Auf dem Eurobike-Demoday fuhr MountainBIKE das Norco Revolver FS im ersten Test. Zur Verfügung stand die Version Revolver 9.2 FS 29 für 3999 Euro. Ausstattung: Federgabel Rock Shox SID, Shimano-XT-Antrieb, Bremsen von Sram (Guide RS) sowie DT-Swiss-X1900-Laufräder.

Trotz der eher robusten, nicht besonders leichten Ausstattung gefiel das Norco Revolver FS mit spritzigem Antritt und flottem Charakter. Vor allem die ausgewogene, vortriebsorientierte Sitzposition gefiel den MountainBIKE-Testern auf Anhieb – perfekt ergänzt vom sehr antriebsneutralen, effizienten, wippfreien Hinterbau. Das Handling? "Agil, direkt, aber nicht nervös", so die Testfahrer. Auch im Downhill gefiel das Revolver FS mit Lenkpräzision und zwar straffem, aber dennoch aufmerksamen Hinterbau. Kurzum: ein exzellentes Fahrwerk mit hohem Potenzial – der schweren Ausstattung zum Trotz.

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03.09.2015
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE