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Ghost R&D Manager Bastiaan Thijs im Interview: „Stressfreies Biken war uns ganz wichtig“
Bastiaan Thijs zeichnet für das neue Ghost AMR verantwortlich.
Das AMR ist ein komplett neues Bike, worauf lag bei der Entwicklung der Fokus?
Thijs: Das alte AMR war ein sehr gutes Rad, aber es war auch etwas in die Jahre gekommen. Für uns war wichtig, dass wir es technisch wie optisch komplett überarbeiten. Alles, was es momentan an Techniken wie Hydroforming gibt, wollten wir reinbringen.
Der Hinterbau des neuen AMR wirkt enorm sensibel. Verdienst der Nadellager?
Thijs: Nicht nur. Auch das geringe Übersetzungsverhältnis und der großvolumige Luftdämpfer sind wichtig. So ist nur ein geringer Druck im Federbein nötig, und das bedeutet ebenfalls geringere Reibung im Dämpferschaft und -gehäuse. So kann ich den Ölfluss besser kontrollieren, und schon kleine Änderungen beim Setup wirken sich für den Fahrer auch wirklich nachvollziehbar aus.
Die Zielgruppe für das AMR bleibt gleich?
Thijs: Ja. Es ist ein „Keep it simple”-Bike für Marathon, Tour und Alpencross. 120 mm Federweg bieten für das breiteste Publikum einfach das beste Rad. Und das ohne Kompromisse. Ich mache das Setup und habe ohne weiteres Zutun in 95 Prozent aller Situationen die passende Einstellung. Stressfreies Biken war für uns ganz wichtig.



