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Mountainbikes im Test
Testbericht: Trek Scratch 7
Lange Abfahrten, kurze Anstiege – das Scratch eignet sich ideal für Bikepark-Einsätze oder Endurorennen à la Megavalanche.
- Top Abfahrtsqualitäten
- Gutes Handling
- Hoher Spaßfaktor
- Hohes Gewicht
Um die Lücke zwischen dem Ex-Enduro und dem Downhiller Session zu schließen, entwickelten die Amerikaner das neue Scratch. Das Stahlfeder-Fahrwerk am Scratch 7 lässt in Sachen bevorzugtes Einsatzgebiet kaum Fragen offen: 170 Millimeter streng linearer Federweg am Heck und 160 an der Front sorgen für satte Downhill-Performance. In schnellen Kurven geht das etwas straffe Fahrwerk nicht in die Knie, sondern unterstützt die Beschleunigung aus der Kurve. Trotz der Laufruhe durch den relativ langen Radstand konnte das Scratch auch einen gewissen spielerischen Drang nicht verbergen. Kurzes Oberrohr, kurzer Vorbau, tiefer Schwerpunkt und breiter Lenker sorgen für ein gutes Handling und ordentlich Spaß auf stark drehenden Kursen. Das Gewicht ist die Achillesferse des Scratch: Mit 15,3 Kilo werden lange Anstiege schnell zur Plage, die hohe Front steigt in Steilstücken gerne hoch, eine Gabelabsenkung fehlt. Zumindest der Hinterbau zeigt sich Uphill-freundlich und wandelt Kettenzug effizient in Vortrieb um. Die Ausstattung liegt auf mittlerem Niveau. Die Avid Elixir 5 glänzt durch gute Dosierbarkeit, Bashguard und Kettenführung sind am Scratch quasi Pflicht. Die Bontrager-Reifen machten bis auf die etwas zu weichen Seitenstollen eine gute Figur.
Fazit: Lange Abfahrten, kurze Anstiege – das Scratch eignet sich ideal für Bikepark-Einsätze oder Endurorennen à la Megavalanche.
Trek Scratch 7 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Trek Scratch 7 getestet:Focus
Focus Project 2.0
Giant
Giant Reign X1
Santa Cruz
Santa Cruz Nomad
Specialized
Specialized Enduro Expert
Stevens
Stevens Ridge Max
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