Mountainbikes im Test

Testbericht: Steppenwolf Taiga FS 120 (Modelljahr 2012)

Steppenwolf Taiga FS 120
Foto: Benjamin Hahn
Das Steppenwolf lädt zum Wohlfühlen ein und erklimmt souverän den nächsten Pass. Der Hinterbau könnte allerdings komfortabler sein.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Klettert leichtfüßig
  • Antriebsneutrales, ...

Was uns nicht gefällt

  • ... unsensibles Heck
  • Träge in Kurven

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Testurteil gut

Im Steppenwolf steckt ein echter Tourenfuchs, mit seiner sportlich-komfortablen Sitzposition und den Ergon-Griffen macht es stundenlange Touren zum Vergnügen. Das Taiga liegt zwar insgesamt leicht über dem Gewichtsdurchschnitt, doch rollt es mit leichten Laufrädern spürbar zügig Richtung Gipfelkreuz, das Vorderrad behält in Rampen Bodenkontakt. Der Hinterbau bleibt ruhig und antriebsneu­tral, spricht aber eher träge an. Bergab wirkt er bei groben Brocken sogar überfordert, aber auch kleine Schläge ignoriert der Rock-Shox-Dämpfer und harmoniert wenig mit der aktiven Gabel aus gleichem Haus.

Das gelungene Cockpit bietet bergab jedoch viel Kontrolle und macht das Taiga zielgenau manövrierbar, nur um enge Kehren geht es etwas zu träge. Der Komponenten-Mix ist durchdacht, vor allem Maguras MT4 überzeugt mit Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Dennoch: Für lange Alpenabfahrten wäre eine 180er-Scheibe am Heck des Bayern-Bikes die bessere Wahl.

Technische Daten des Test: Steppenwolf Taiga FS 120

Modelljahr: 2012
Preis: 1948 Euro
Gewicht: 12,6 kg
Rahmengewicht: 3240 g
Federgabel (Gewicht): 1500 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 42/46/50/54 cm
Getestete Rahmenhöhe: 50 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkwinkel: 68
Sitzwinkel: 74
Sitzrohr: 499 mm
Oberrohr: 612 mm
Steuerrohr: 143 mm
Radstand: 1145 mm
Tretlagerhöhe: 330 mm
Federgabel: Rock Shox Reba RL
Federweg: 120 mm
Federbein: Rock Shox Ario RL
Federweg: 120 mm
Schaltwerk: Shimano XT
Schalthebel: Shimano SLX (3 x 10)
Kurbel: Shimano FC-M552
Umwerfer: Shimano XT
Bremse: Magura MT4
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Laufräder: Mavic Crossride (System)
Reifen: Schwalbe Racing Ralph Evo 2,25"

Fazit:

Das Steppenwolf lädt zum Wohlfühlen ein und erklimmt souverän den nächsten Pass. Der Hinterbau könnte allerdings komfortabler sein.

Steppenwolf Taiga FS 120 (Modelljahr 2012) im Vergleichstest


Steppenwolf Taiga FS 120 (Modelljahr 2012) im Vergleich mit anderen Produkten

29.05.2012
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2012