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Mountainbikes im Test
Testbericht: Specialized Stumpjumper
Das Stumpjumper trumpft als superleichtes und verspieltes Tourenbike mit ordentlich Bergabreserven und Race-Potenzial.
- Extrem leicht bei 140 mm Federweg
- Durchdachtes Gesamtkonzept (Systemintegration)
- Sehr agiles Handling mit effizientem Vortrieb
- Für den fürstlichen Preis Top-Ausstattung
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Das Bike wiegt in der getesteten Vorserie mit 10,7 Kilo weniger als manches Highend-Racefully und bietet gleichzeitig 140 Millimeter Federweg, genug für entspanntes Trailsurfen auch im ruppigen Terrain. Antwort: Das Stumpi ist eine Mischung aus beiden Kategorien. Für effizienten Vortrieb und Race-Feeling sorgt neben niedrigem Gewicht die überarbeitete Brain-Technik in Gabel und Dämpfer, die Wippen im Antritt effizient unterdrückt.
„Fulminanter Vortrieb, gepaart mit exzellentem Handling“, notierte etwa MB-Testchef Alex Walz. Durch den tiefen Schwerpunkt und das niedrige Gewicht manövriert das Stumpi leichtfüßig durch engste Kurven. Zudem sitzt der Fahrer sehr zentral über dem Rad, der kurze Vorbau und die relativ hohe Front sorgen für eine aufrechte Körperhaltung – kein Streckbank-Feeling, sondern pure Fun-Geometrie.
Auch bergauf macht sich das niedrige Gewicht und die Brain-Dämpfung positiv bemerkbar, an sehr steilen Rampen führt jedoch die aufrechte Sitzposition zum Anheben des Vorderrads. Hier macht die Absenkvorrichtung der superleichten Gabel absolut Sinn.
Ähnlich wie beim Talas-System von Fox fährt die Gabel nach Betätigung des Hebels am linken Holm um 25 Millimeter ein. Auch mit 115 Millimetern arbeitet die Gabel sehr effizient – ideal für Fahrer, die lieber mit tiefer Front auf Tour gehen.
Bergab sorgt reichlich Federweg für guten Komfort und Kontrolle. In richtig anspruchsvollem Terrain fehlt es den sehr linear arbeitenden Federelementen jedoch an Reserven. Zudem sorgen die leichte Gabel und die CC-Laufräder für ein etwas nervöses Handling. Das Stumpi ist also kein reinrassiges All-Mountain, sondern ein verspielter Tourer mit einer Extraportion Federweg.
Die Brain-Technik arbeitet geschmeidiger und effizienter als je zuvor, Losbrechmomente sind kaum noch zu spüren. Aber: Ein wirklich intelligentes Fahrwerk gelingt auch mit neuer Brain-Technik nicht. Das System unterdrückt zwar effizient das Wippen, verringert aber je nach Einstellung spürbar die Sensibilität des Fahrwerks.
Fazit: Das Stumpjumper trumpft als superleichtes und verspieltes Tourenbike mit ordentlich Bergabreserven und Race-Potenzial.
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