MountainBIKE sucht zur EM 2012 den Fußball-Experten. Jetzt kostenlos anmelden. Der beste Tipper gewinnt ein Focus-Bike. mehr ...
Mountainbikes im Test
Testbericht: Scott Genius 10
Drei in einem! Das Genius glänzt als Tourer wie als AM-Bike und empfiehlt sich durch Twin-Lock auch für Marathons.
- Blitzschnelle Anpassung des Fahrwerks
- Viel Federweg bei geringem Gewicht
- Sehr sensibler und schluckfreudiger Hinterbau
- Komplexes, nicht kontrollierbares Dämpfer-Setup
Weiterführende Links
Weitere Tests zu Mountainbikes
Alle Tests der Marke Scott
Mountainbikes kaufen
Scott definierte mit seiner letztjährigen Neuentwicklung die Kategorie „Alleskönner“ neu. 150 Millimeter Federweg, trotzdem Marathon-tauglich, so die Kurzbeschreibung. Ein Konzept, das für 2010 unverändert bleibt und nur eine kleine, äußerst praktische Neuerung erfährt. Der so genannte „Twin-Lock“-Hebel steuert ab sofort Gabel und Dämpfer gleichzeitig an. Der Fahrer bestimmt via Lenkerhebel, ob er völlig offen, mit verhärtetem Hinterbau oder mit blockierten Federelementen pedalieren möchte – Mitdenken erforderlich.
Doch bereits nach kurzer Eingewöhnungszeit zeigten sich die Tester von der schnellen Ansteuerung begeistert und betätigten den Hebel zum Teil schon intuitiv. Der sogenannte „Traction Mode“ bewährt sich vor allem bei Uphill-Passagen im Gelände. Der ansonsten sehr aktive Hinterbau wippt dadurch spürbar weniger, die Reifentraktion bleibt durch den Restfederweg erhalten.
Der Lockout macht hingegen im Gelände wenig Sinn, sorgt aber auf asphaltierten Teilstücken für deutlich effizienteren Vortrieb und ist vor allem für Tourer mit Race-Ambitionen eine sinnvolle Ergänzung. Ansonsten zeigt sich das Genius mit leicht gestreckter Sitzposition von seiner sportlichen Seite, bringt Druck aufs Vorderrad und bewältigt Anstiege im Eiltempo. Durch das flach stehende Sitzrohr erfolgt der Tritt in die Pedale leicht von hinten.
Das Gewicht kann sich für ein 150-Millimeter-Fahrwerk mehr als sehen lassen. Noch weniger wiegt nur die deutlich teurere Limited-Version. Bergab sorgen reichlich Federweg, gut dosierbare Bremsen und breiter Lenker für Kontrolle und Sicherheit. Die orange eloxierte X.0-Bestückung ist ein echter Hingucker, die XT-Kurbel an einem fast 5000-Euro-Rad kaum standesgemäß.
Die ausgezeichnete Laufruhe im offenen Modus und das hohe Tretlager gehen etwas auf Kosten der Agilität, dennoch trübt das Genius auch auf kurvigen Trails nicht den Spaß. Dafür sorgt schon eher die knifflige Einstellung des Dämpfers: Der Fahrer muss den Herstellerangaben vertrauen, hat keine Kontrolle über Sag oder genutzten Federweg.
Fazit: Drei in einem! Das Genius glänzt als Tourer wie als AM-Bike und empfiehlt sich durch Twin-Lock auch für Marathons.
Scott Genius 10 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Scott Genius 10 getestet:Liteville
Liteville 301
Cannondale
Cannondale Flash Team
Haibike
Haibike Greed RX
Merida
Merida 0.Nine XX
Simplon
Simplon Razorblade XX
Trek
Trek Remedy 9.8
Bergamont
Bergamont Fastlane MGN
Lapierre
Lapierre X-Control 710
Radon
Radon Skeen 10.0
Scott
Scott Spark 10
Specialized
Specialized Epic Marathon Carbon
Bergamont
Bergamont Contrail 9.0
Cannondale
Cannondale RZ One Twenty 1
Canyon
Canyon Nerve XC 9.0 SL
Votec
Votec V.MR
Red Bull
Red Bull AL-200 Factory
Ghost
Ghost AMR Plus 7500
Giant
Giant Reign 0
Rotwild
Rotwild R.X1 FS Comp
Specialized
Specialized Stumpjumper FSR Expert
Canyon
Canyon Nerve AM 9.0
Radon
Radon Slide 140 9.0
Focus
Focus Project 2.0
Specialized
Specialized Enduro Expert
Stevens
Stevens Ridge Max
Liteville
Liteville 301
Specialized
Specialized Stumpjumper




