Mountainbikes im Test

Testbericht: Orbea Loki 27+ H-ltd. (Modelljahr 2016)

MountainBIKE Orbea Loki 27+ H-ltd.
Foto: Benjamin Hahn
Klasse! Das Orbea Loki 27+ H-ltd. ist hochzu nicht zu träge, macht runterzu mächtig Laune, ist zugleich fahrsicher wie freudvoll. Dank diesem „Plus“ an Fahrspaß teilt sich das Orbea Loki 27+ H-ltd. den Testsieg mit dem Scott Scale 710 Plus.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Wunderbares Handling
  • Zumeist sehr gute Parts
  • Viel Fahrspaß auf allen Wegen

Was uns nicht gefällt

  • Wenig nachgiebiges Heck

MOUNTAINBIKE Logo Testurteil

Testurteil sehr gut Testsieger

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Fox-Federgabel in nobler Factory-Ausführung, High-End- Vario-Sattelstütze mit viel Hub, Fizik-Sattel und 11-fach-Schaltung vom Typ Shimano XT – die Ausstattung des allerdings teuren Orbea Loki 27+ H-ltd. hebt sich von der Konkurrenz ab.

Lediglich die Shimano-Billig-Bremse ist wie am Scott Scale 710 Plus unter dem Klassenschnitt.

Trotz der feinen Parts liegt das Gesamtgewicht über der 13-Kilo-Grenze: Der massige Alu-Rahmen ist zwar steif, mit fast 2400 g aber nicht gerade leicht geraten.

 

MountainBIKE Orbea Loki 27+ H-ltd. Druckstufeneinstellung
Foto: Benjamin Hahn Die edle Federgabel Fox 34 Factory bietet vielfältige Druckstufeneinstellungen.

Richtig gut gelungen ist den Spaniern dafür die Geometrie ihres Orbea Loki 27+ H-ltd., die für ein wunderbar berechenbares, laufruhiges und doch wendig-spaßiges Handling sorgt.

Egal ob gemäßigtes Gelände oder schneller Downhill, ob langer Wurzelteppich oder gemeines Steinfeld: Das Orbea Loki 27+ H-ltd. ist stets Herr der Situation – toll!

Zudem gefielen uns die griffigen, dennoch nicht lauffaulen Maxxis-Reifen im Vergleich am besten, die Fox-Gabel ist in diesem Test ebenfalls top.

 

MountainBIKE Orbea Loki 27+ H-ltd. 28er-Kettenblatt
Foto: Benjamin Hahn Gut fürs Steile: Das Orbea Loki 27+ H-ltd. kommt mit 28er-Kettenblatt (Berggang = 28:42).

In der Ebene und bergauf kann das Orbea Loki 27+ H-ltd. zwar nicht mit dem Scott Scale 710 Plus mithalten, gewinnt das Duell um Rang zwei aber knapp gegen das Specialized Fuse Expert 6Fattie – nicht zuletzt dank der akkuraten Kletterposition (steiler Sitzwinkel) und des angenehmen Berggangs (siehe Detail).

Bleibt als Kritik nur die zu harte, nicht gerade komfortable Heckpartie.

Technische Daten des Test: Orbea Loki 27+ H-ltd.

Modelljahr: 2016
Preis: 2699 Euro
Gewicht: 13,0 kg
Rahmengewicht: 2380 g
Federgabel (Gewicht): 1860 g
Gewicht Laufräder: 4915 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: S, M, L, XL
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkkopfsteifigkeit: 105,0 Nm/Grad
Federgabel: Fox 34 Float Factory Boost
Federweg getestet: 120 mm
Gänge und Übersetzung: 1 x 11: 28 Zähne vorne, 11–42 Zähne hinten
Schaltwerk: Shimano XT
Schalthebel: Shimano XT
Kurbel: Race Face Aeffect
Umwerfer: -
Bremse: Shimano M506/M447
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 180 mm
Sattelstütze: Rock Shox Reverb Stealth (Vario, 125 mm)
Vorbau: Race Face Aeffect 50 mm
Lenker: Race Face Aeffect 760 mm
Naben: Orbea Ready 27+ 40c
Laufradgröße: 27,5+
Reifen: Maxxis Chronicle Exo 3,0"
Testurteil: Sehr gut (208 Punkte)

Geometrie

Bike-Profil


Fazit:

Klasse! Das Orbea Loki 27+ H-ltd. ist hochzu nicht zu träge, macht runterzu mächtig Laune, ist zugleich fahrsicher wie freudvoll. Dank diesem „Plus“ an Fahrspaß teilt sich das Orbea Loki 27+ H-ltd. den Testsieg mit dem Scott Scale 710 Plus.

Orbea Loki 27+ H-ltd. (Modelljahr 2016) im Vergleichstest

Test: 6 Hardtails in 27,5 Plus Foto: Orbea / Juan Jotazu

Test: 6 Hardtails in 27,5 Plus

Das neue Reifenformat 27,5 Plus verspricht mehr Komfort, Traktion und Fahrsicherheit. Vor allem Hardtails sollen von den breiten Reifen profitieren. Sechs Modelle im Test.


Orbea Loki 27+ H-ltd. (Modelljahr 2016) im Vergleich mit anderen Produkten

07.06.2016
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2016