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Mountainbikes im Test
Testbericht: Merida One-Five-0 3000
Freeride-Bikes verkauft Race-Experte Merida erfolgreich unter dem Label UMF. Nun soll das One-Five-0 die Viel-Federwegs-Fraktion auch als Marke Merida ansprechen.
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Nicht ganz perfekt geriet das Handling: Unisono monierten die Tester den mit 100 mm längsten Vorbau im Testfeld und die hohe Front: „Zusammen mit dem steilen Lenkwinkel ergibt dies ein eigenwilliges, für mich zu sperriges Handling“, berichtete Testfahrer Thomas Schmitt. Viel Potenzial zeigt der fein ansprechende Hinterbau. Um den ganzen Federweg zu nutzen, benötigte die MB-Crew aber eine softe Abstimmung – was bei harten Schlägen zu leichtem Durchrauschen führte. Bergauf lässt sich das 1-5-0 prima beschleunigen, wippt aber ohne zugeschaltete Plattform merklich. Klasse die Kletterkünste: Dank viel Druck auf dem Vorderrad erklimmt das Merida auch steile Stiche.
Fazit: Solide ausgestattet, laufruhig, prima Vortrieb – Merida glückt mit dem unaufgeregten One-Five-0 der Enduro-Einstand. Handling-Schwächen verhindern ein noch besseres Resultat.
Merida One-Five-0 3000 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Merida One-Five-0 3000 getestet:Canyon
Canyon Torque ES 9.0
Cheetah
Cheetah Mountain Spirit
Focus
Focus Big Bud
Giant
Giant Reign X 0
Lapierre
Lapierre Spicy 516
Morewood
Morewood Mbuzi
Scott
Scott Ransom Limited
Thömus Veloshop AG
Thömus Oberrider Carbon Enduro Team
Votec
Votec V.SX




