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Mountainbikes im Test
Testbericht: Merida Big Nine Carbon 3000-D (Modelljahr 2012)
Agiler Kurvenkünstler, der sicher in die Abfahrt stürmt. Geo und Rahmenwerte sind top. Nur das Gewicht und die erhöhte Front stören.
- Wendig, dabei "safe"
- Hochwertiger Rahmen
- Robuste Parts, aber ...
- ... daher hohes Gewicht
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Verkehrte Welt? Trotz der 29er-Vorzüge entscheiden sich Jose Hermida & Co. aus dem Merida-Raceteam meist für das 26er. Am BigNine kann das nicht liegen, Geometrie und Rahmenwerte liegen auf Top-Niveau.
Mit kurzen Kettenstreben (434-Millimeter) pfeift es wendig um enge Turns, wirkt ungemein quirlig. Gleichzeitig bändigt der lange Radstand den Spieltrieb und bringt Spurtreue in großen Kurvenradien. In diese legt es sich gutmütig, vermittelt viel Sicherheit – selbst unerfahrene Abfahrer fühlen sich auf dem BigNine wohl.
Bergan büßt das Merida indes buchstäblich an Boden ein. Das Vorderrad verliert gern den Trail-Kontakt und mindert mit dem hohen Gewicht (schwerstes Test-Bike) den Kletterspaß. Der Blocklock-Steuersatz verhindert zwar, dass der Lenker beim Sturz das Oberrohr zerschlägt, erhöht jedoch die Front, zudem steht der Sitzwinkel flach.
Dank 3 x 10-Antrieb, 180er-Discs und komfortabler Fox-Forke auch prima für Tourer – die Moosgummi-Griffe nerven allerdings.
Fazit: Agiler Kurvenkünstler, der sicher in die Abfahrt stürmt. Geo und Rahmenwerte sind top. Nur das Gewicht und die erhöhte Front stören.
Merida Big Nine Carbon 3000-D (Modelljahr 2012) im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Merida Big Nine Carbon 3000-D (Modelljahr 2012) getestet:








