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Mountainbikes im Test
Testbericht: Liteville 301
Das neue Liteville ist ein top All-MounÂtain mit steifem Rahmen, ausgeklügelten Features und herausragenden Abfahrtsqualitäten.
- Steifer Rahmen für harte Beanspruchung
- Vielzahl an durchdachten Features
- Viel Kontrolle und Sicherheit bei Abfahrten
- Leicht genug für vortriebsorientierte Tourer
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Der hintere Schaltzug etwa verläuft exakt durch das Hauptlager und längt sich dadurch beim Einfedern des Hinterbaus nicht. Eine Sag-Anzeige an der Wippe erleichtert das Setup und gibt auch während der Fahrt Auskunft über die Einfedertiefe. Die Liste ließe sich schier endlos fortführen.
Ein perfektes Bike ist aber mehr als die Summe der Features, Fahrwerk und Ausstattung etwa sind nicht weniger wichtig. Für den Praxistest stand ein Modell aus der Vorserie mit 140 Millimeter Federweg und feinster XTR-Bestückung bereit. Die erste Testrunde hinterließ bei jedem Tester denselben prägenden Eindruck – extrem steif. Das Liteville lässt sich präzise um die Kurve dirigieren und verschwendet keine Energie durch Rahmenverwindung.
Nicht so quirlig wie das Stumpjumper, aber doch so agil, um auch auf verwinkelten Trails zu punkten. – ein sehr leichtes, waschechtes All-Mountain mit einem unübersehbaren Drang in die Enduro-Ecke. Der Fahrer sitzt mittig im Rad und pedaliert effizient und mit viel Kontrolle über die Trails. Kontrolle bringen neben der Fox 32 Talas vor allem die stabilen Carbon-Laufräder von DT Swiss, die kraftvollen Bremsen und der breite Lenker.
Der Prototyp einer Kettenführung ließ eine abschließende Beurteilung nicht zu, könnte aber für Enduristen ein Thema sein. Liteville stellt nicht nur den einzigen Alu-Rahmen im Test, sondern verzichtet auch anders als die Konkurrenz auf ein System zur Wippunterdrückung. Mit Erfolg: Beim Treten im Sitzen stabilisiert der Kettenzug sehr effizient den Hinterbau – kein Wunsch nach Plattform. Lediglich die Sensibilität in holprigen Tretpassagen litt dadurch etwas.
Im Wiegetritt hilft dagegen auch die beste Kinematik wenig, um das Wippen durch den pendelnden Fahrer komplett zu eliminieren. Ein Lockout am Dämpfer steht deshalb für solche Fälle bereit. Bei weniger Zug auf der Kette reagiert das offene System bereits bei kleinsten Unebenheiten sehr sensibel und nutzt den Federweg im groben Terrain optimal aus.
Fazit: Das neue Liteville ist ein top All-Mountain mit steifem Rahmen, ausgeklügelten Features und herausragenden Abfahrtsqualitäten.
Liteville 301 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Liteville 301 getestet:Scott
Scott Genius 10
Cannondale
Cannondale Flash Team
Haibike
Haibike Greed RX
Merida
Merida 0.Nine XX
Simplon
Simplon Razorblade XX
Trek
Trek Remedy 9.8
Bergamont
Bergamont Fastlane MGN
Lapierre
Lapierre X-Control 710
Radon
Radon Skeen 10.0
Scott
Scott Spark 10
Specialized
Specialized Epic Marathon Carbon
Bergamont
Bergamont Contrail 9.0
Cannondale
Cannondale RZ One Twenty 1
Canyon
Canyon Nerve XC 9.0 SL
Votec
Votec V.MR
Red Bull
Red Bull AL-200 Factory
Ghost
Ghost AMR Plus 7500
Giant
Giant Reign 0
Rotwild
Rotwild R.X1 FS Comp
Specialized
Specialized Stumpjumper FSR Expert
Canyon
Canyon Nerve AM 9.0
Radon
Radon Slide 140 9.0
Focus
Focus Project 2.0
Specialized
Specialized Enduro Expert
Stevens
Stevens Ridge Max
Scott
Scott Genius 10
Specialized
Specialized Stumpjumper




