Mountainbikes im Test

Testbericht: KTM Bark 40 (Modelljahr 2012)

KTM Bark 40
Foto: Benjamin Hahn
Mit sensiblem Fahrwerk und verspieltem Handling rockt das Bark den Trail. Bei groben Schlägen touchiert das Heck das Sitzrohr – so nur „gut“.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Tiefer Schwerpunkt
  • Sensibles Fahrwerk

Was uns nicht gefällt

  • Hinterbau schlägt durch
  • Bergauf zu hecklastig

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Testurteil gut

„Tatsächlich, Alu“, bemerkte MB-Tester Fabian Scholz, als er mit dem Finger auf die polierten Schweißnähte des Bark tippte – der hochwertige Rahmen mit Carbon-Optik verspricht viel.

Und? Kompakt und tief im Rad nimmt der Fahrer Platz, das Bark hechelt förmlich nach Spaß auf dem Trail. Agil zirkelt es mit tiefem Schwerpunkt um Kurven jeglicher Art, entpuppt sich als wahres Spaßmobil. Bergab bügelt die Rock-Shox-Stahlfedergabel kleine Kiesel ebenso wie grobe Steine souverän weg, auch der satte Hinterbau arbeitet feinfühlig und schluckfreudig. Aber: Bei Drops oder groben Schlägen rauscht das Heck durch und touchiert unsanft das Sitzrohr. Hier muss KTM nachbessern! Auch bergauf überzeugt das Heck nicht. Der Dämpfer wippelt und sackt in steilen Stichen unter der Last des Fahrers weg: Die Sitzposition wird hecklastig, das schwere Bark kämpft sich nur mühsam den Berg hinauf. Mit abgesenkter Forke und zugeschalteter Plattform am Dämpfer lässt sich das Problem minimieren.

Technische Daten des Test: KTM Bark 40

Modelljahr: 2012
Preis: 1999 Euro
Gewicht: 13,7 kg
Rahmengewicht: 3290 g
Federgabel (Gewicht): 2027 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 38, 43, 48, 53 cm
Getestete Rahmenhöhe: 48 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkwinkel: 68,5 °
Sitzwinkel: 73,5 °
Sitzrohr: 481 mm
Oberrohr: 601 mm
Steuerrohr: 135 mm
Radstand: 1129 mm
Tretlagerhöhe: 323 mm
Federgabel: RS Sektor TK
Federweg: 150 mm
Federbein: Fox Float RP2
Federweg: 155 mm
Schaltwerk: Shimano SLX
Schalthebel: Shimano SLX (3 x 10)
Kurbel: Shimano SLX
Umwerfer: Shimano SLX
Bremse: Shimano Deore
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 180 mm
Laufräder: Shimano XT/KTM
Reifen: Schwalbe Nobby Nic Evo 2,35"

Fazit:

Mit sensiblem Fahrwerk und verspieltem Handling rockt das Bark den Trail. Bei groben Schlägen touchiert das Heck das Sitzrohr – so nur „gut“.

KTM Bark 40 (Modelljahr 2012) im Vergleichstest


KTM Bark 40 (Modelljahr 2012) im Vergleich mit anderen Produkten

29.06.2012
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2012