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Mountainbikes im Test
Testbericht: Kona Cadabra
It's magic! Das wandlungsfähige Cadabra ist Klettermaxe wie Mini-Enduro. Mit besseren Parts (Bremse!) wäre es locker „sehr gut“.
- Innovatives Konzept
- Geschickter Kletterer
- Kein Vortriebskünstler
- Bremse viel zu schwach
Grob erklärt: Zwischen Dämpfer und Kettenstrebe steckt eine Zusatzfeder mit einer Art Schlitten, der sich unter Kettenzug mitsamt den Streben nach vorne schiebt – es stehen nur 100 mm Federweg zur Verfügung, die Winkel werden steiler, das Tretlager kommt höher. Bei Schlägen fährt der Schlitten nach hinten, es werden weitere 60 mm Federweg frei, die Geometrie verflacht sich. In der Praxis ist das Setup zwar komplex, danach funktioniert diese automatische Fahrwerks- und Geometrie-Anpassung wie von Geisterhand: Das Cadabra erklimmt trotz etwas Übergewicht und fehlender Gabelabsenkung erstaunlich behände auch steilste Hänge, vermittelt im Downhill mit viel Federweg Komfort und Sicherheit. Geschmackssache ist indes das Handling: Das spurtreue Kona wirkt auch im „DH-Modus“ etwas hochbeinig. Die günstigen Parts mit der für ein AM zu schwachen Bremsanlage kosten knapp das „sehr gut“.
Fazit: It's magic! Das wandlungsfähige Cadabra ist Klettermaxe wie Mini-Enduro. Mit besseren Parts (Bremse!) wäre es locker „sehr gut“.
Kona Cadabra im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Kona Cadabra getestet:Bionicon
Bionicon Edison II
Cannondale
Cannondale RZ One Forty 5
Drössiger
Drössiger XRA10.4D
Focus
Focus Thunder 2.0
Ghost
Ghost AMR Plus 7500
Giant
Giant Reign 0
Lapierre
Lapierre Zesty 514
Rotwild
Rotwild R.X1 FS Comp
Scott
Scott Genius 40
Specialized
Specialized Stumpjumper FSR Expert
Canyon
Canyon Nerve AM 9.0
Radon
Radon Slide 140 9.0
Votec
Votec V.XM
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