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Mountainbikes im Test
Testbericht: Ibis Mojo SL XT-Kit
Wenn perfektes Handling auf einen tollen Hinterbau trifft, kommt ein erstklassiges AM heraus – wie das Mojo SL. Fahrspaß hoch drei!
- Famoses Fahrwerk
- Perfektes Handling
- Sehr leichter Rahmen
- Schwache Steifigkeiten
Und – so viel vorweg – das Mojo SL hat Qualitäten, zum neuen Kultbike zu werden. Angefangen beim extrem leichten Carbon-Monocoque bis hin zum DW-Link-Hinterbau – lizenziert von Suspension-Guru Dave Weagle und basierend auf einem VPP-System mit virtuellem Drehpunkt. Im Zusammenspiel mit der Fox-Forke bietet sich dem Piloten ein für diese „Hub-Klasse“ extrem souveränes Fahrwerk: im Uphill wippneutral ohne Wegsack-Tendenzen und traktionsstark, bergab feinfühlig, schluckfreudig und stets präsent – lediglich minimalen Pedalrückschlag auf dem kleinen Kettenblatt vermeldeten die Tester. Und zum kinematischen Fahrspaß gesellt sich eine ausbalancierte Geometrie mit traumhaft gefälligem Handling: agil und giftig (tiefe Front!) in US-Trailbike-Manier, dabei aber stets berechenbar und ohne einen Anflug von Flatterhaftigkeit. So fielen den MB-Testern (bis 75 kg) auch die eher schwachen Steifigkeiten nicht negativ auf – Schwergewichte könnten jedoch Lenkpräzision vermissen. Die Ausstattung liegt geringfügig unter Konkurrenzniveau, kostet zusammen mit der kleinen Heck-Bremsscheibe und den schmalen, wenn auch griffigen Reifen dem „US-Sunnybike“ aber knapp das „überragend“.
Fazit: Wenn perfektes Handling auf einen tollen Hinterbau trifft, kommt ein erstklassiges AM heraus – wie das Mojo SL. Fahrspaß hoch drei!
Ibis Mojo SL XT-Kit im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Ibis Mojo SL XT-Kit getestet:Cannondale
Cannondale RZ One Forty Carbon 3
Lapierre
Lapierre Zesty 914
Red Bull
Red Bull Carbon Tusk-900
Rocky Mountain
Rocky Mountain Altitude 70 RSL
Simplon
Simplon Dozer AM-3
Trek
Trek Remedy 9.8




