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Mountainbikes im Test
Testbericht: Ibis Mojo SL-R XT-Kit
Leicht, wuselig, spritzig – das SL-R ist ein Traumbike für IndividuaÂlisten und Fans flowiger Trails. Im alpinen Gelände etwas überfordert.
- Rahmen & Bike leicht
- Äußerst agil und flink
- Wenig Reserven
- Sehr weicher Lenkkopf
Kult pur! Wenige Marken besitzen eine so bewegte Historie wie Ibis: 1981 in der Bike-Pionierzeit gegründet, gingen die Kalifornier 2000 pleite – und sind seit 2005 ausschließlich mit Carbon-Bikes „back“.
Jüngster Spross: das Mojo SL-R mit allem modernen Pipapo wie Steckachse, Postmount und Pressfit-Lagern. Bereits der erste Pedalhub macht klar, dass hier typische US-Trailbike-Gene dominieren: Das Ibis fällt in Relation zur Rahmengröße kompakt aus, kurzer Radstand und sehr steiler Lenkwinkel sorgen für enorme Agilität. Voller Spielfreude turnt das superleichte Mojo über den Trail, geht spritzig voran, klettert eifrig. Erst grobes Gelände zeigt dem 140-mm-Fully die Grenzen auf: Der spürbar weiche Lenkkopf gepaart mit der kurz-steilen Geometrie sorgt für Nervosität. Auch der sportlich-effiziente, durchaus aktive VPP-Hinterbau bietet weniger Reserven als Ghost & Co., passt jedoch prima zur Soulride-Attitüde des Ibis. Tuning-Tipps: Vario-Stütze und Angleset-Steuersatz zur Winkelverstellung.
Fazit: Leicht, wuselig, spritzig – das SL-R ist ein Traumbike für Individualisten und Fans flowiger Trails. Im alpinen Gelände etwas überfordert.
Ibis Mojo SL-R XT-Kit im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Ibis Mojo SL-R XT-Kit getestet:Cannondale
Cannondale Jekyll Carbon 2
Haibike
Haibike Heet RC
Rotwild
Rotwild R.X2 FS Pro
Scott
Scott Genius 20
Simplon
Simplon Dozer AM-2
Specialized
Specialized Stumpjumper Expert Carb.
Trek
Trek Remedy 9.8




