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Mountainbikes im Test
Testbericht: Focus Thunder 2.0
Das Thunder blitzt als gemütlich-robustes Touren-AM auf, mit feinem Hinterbau. Die Geometrie wirkt indes nicht ganz harmonisch.
- Gelungener Hinterbau
- Tourer mit Reserven
- Schwer, bergauf zäh
- „Unrunde“ Front
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Kein Problem, wenn diese dermaßen sensibel, soft und stabil den Trail umgarnen wie der „Knucklebox-Hinterbau“: „Fühlt sich nach mehr als 130 mm an“, notierten alle Tester! Leichte Antriebseinflüsse sind da gern zu verschmerzen. Für mehr Kopfzerbrechen sorgte die Geometrie mit 150-mm-Variogabel: Voll ausgefahren, ist das Thunder mit flachem 71,5°-Sitzwinkel hecklastig, mit weniger Hub führt die Front trotz feinem Cockpits nervös – eine komplexe Suche nach dem „Sweetspot“ angesichts der langwierigen U-Turn-Verstellung. Noch ärgerlicher indes, dass die Revelation-Gabel nach rund 50 km komplett kollabierte. Bis dahin zeigte sich das Donner-Radl als spurtreu (Länge läuft), die robusten Parts sind bergab ein Fahrspaß-Pfund, allen voran die Vario-Sattelstütze. Bergauf drücken das hohe Gewicht und die „brummigen“ Laufräder jedoch merklich auf die Bremse.
Fazit: Das Thunder blitzt als gemütlich-robustes Touren-AM auf, mit feinem Hinterbau. Die Geometrie wirkt indes nicht ganz harmonisch.
Focus Thunder 2.0 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Focus Thunder 2.0 getestet:Bionicon
Bionicon Edison II
Cannondale
Cannondale RZ One Forty 5
Drössiger
Drössiger XRA10.4D
Ghost
Ghost AMR Plus 7500
Giant
Giant Reign 0
Kona
Kona Cadabra
Lapierre
Lapierre Zesty 514
Rotwild
Rotwild R.X1 FS Comp
Scott
Scott Genius 40
Specialized
Specialized Stumpjumper FSR Expert
Canyon
Canyon Nerve AM 9.0
Radon
Radon Slide 140 9.0
Votec
Votec V.XM




