Mountainbikes im Test

Testbericht: Centurion Numinis Carbon XC Team.29 (Modelljahr 2017)

MOUNTAINBIKE Centurion Numinis Carbon XC Team.29
Foto: Benjamin Hahn
Klasse! Das neue, sehr schnelle Centurion Numinis Carbon XC Team.29 fährt in nahezu allen Bereichen satte Punkte ein, es ist von enormer Agilität und Leichtfüßigkeit. Für jeden Race-Fan ein echter Preis-Leistungs-Tipp – sofern die Größe passt.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Rahmen und Bike leicht
  • Wendig, agil und spritzig
  • Recht attraktiver Preis

Was uns nicht gefällt

  • Nur drei Rahmengrößen

MOUNTAINBIKE Logo Testurteil

Kauftipp Testurteil sehr gut

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Wie rasant hättest du es denn gern? Das komplett renovierte Centurion Numinis gibt es 2017 in zwei Versionen: als rennsportliches XC mit 100 mm Hub und als Trail-/Tour-Version mit 130-mm-Gabel und 120 mm Federweg am Bürzel.

In diesem Test rast selbstredend die scharfe Variante, das Centurion Numinis Carbon XC Team.29.

Und die erfreut den Grammfuchser mit sehr gutem Rahmen- wie Gesamtgewicht. In Sachen Ausstattung gibt es abgesehen von den weniger nobel wirkenden PRC-Eigenparts (Cockpit, Stütze, Sattel) nix zu meckern: Sram-XX1-Eagle-Schaltung mit 1 x 12 Gängen, superbe Fox-Stepcast-Gabel, solide Spline-One-Laufräder von DT Swiss, flotte Schwalbe-Reifen, herausragend standfeste Magura-MT8- Bremse, Platz für zwei Flaschenhalter – so soll’s sein.

Und im Vergleich zum Rest des noblen Feldes ist das Centurion Numinis Carbon XC Team.29 mit 6800 Euro direkt preiswert.

 

MOUNTAINBIKE Centurion Numinis Carbon XC Team.29 DT Swiss Remote
Foto: André Schmidt Obwohl mit Fox-Federelementen bestückt, kommt der Remote von DT Swiss. „Funktioniert besser“, so Centurion.

Leider bietet Centurion sein Centurion Numinis Carbon XC Team.29 nur in drei Größen an. Uns (um 175 cm) war das 43er-Modell zu klein, das 48er passte von den Längen her prima – Steuer- und Sitzrohr hätten wir aber gerne 20 mm kürzer. So sitzt es sich aufrechter auf dem Centurion Numinis Carbon XC Team.29 als auf den Bikes der Konkurrenz.

Aber keine Sorge, unsportlich ist es dadurch keineswegs. Im Gegenteil, beschwingt durch das niedrige Gewicht surrt das Centurion Numinis Carbon XC Team.29 leichtfüßig nach vorne, klettert steilste Stiche flugs empor – auch dank des sehr steilen Sitzwinkels von 76° und des traktionsstarken Hinterbaus.

 

MOUNTAINBIKE Centurion Numinis Carbon XC Team.29 Streben
Foto: André Schmidt Rahmenbautrend 2017: Auch am Centurion Numinis Carbon XC Team.29 fehlt das hintere Gelenk, stattdessen flexen dezent die Sitzstreben.

Letzterer erfreut im Trail-Tanz ebenso: Der abgestützte Eingelenker spricht wie die Fox-Federgabel wunderbar fein an – er könnte auf grober Piste aber etwas mehr Reserven bieten. Auch der steilere 70,5°-Lenkwinkel mahnt bei sehr schneller Fahrt über verblockten Untergrund zur Vorsicht. Dafür schenkt er zusammen mit dem kurz gezeichneten Heck dem Centurion Numinis Carbon XC Team.29 ein Maximum an Agilität und Drehfreude. Was famos zum eh leichtfüßigen Auftritt passt.

Technische Daten des Test: Centurion Numinis Carbon XC Team.29

Modelljahr: 2017
Preis: 6799 Euro
Gewicht: 9,7 kg
Rahmengewicht: 2042 g
Federgabel (Gewicht): 1455 g
Gewicht Laufräder: 3648 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 43, 48, 53 cm
Getestete Rahmenhöhe: 48 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Lenkkopfsteifigkeit: 63,5 Nm/°
Federgabel: Fox 32 Stepcast Factory Remote
Federweg getestet: 100 mm
Federbein: Fox Float Factory
Federweg getestet: 100 mm
Gänge und Übersetzung: 1 x 12: 34 Zähne vorne, 10–50 Zähne hinten
Schaltwerk: Sram XX1 Eagle
Schalthebel: Sram XX1 Eagle
Kurbel: Sram XX1 Eagle
Umwerfer: -
Bremse: Magura MT8
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Sattelstütze: PRC Carbon
Vorbau: PRC AL 70 mm
Lenker: Top Flat Carbon 740 mm
Naben: DT Swiss XR 1501 Spline One
Laufradgröße: 29 ''
Reifen: Schwalbe Rocket Ron/Racing Ralph LS 2,25"
Testurteil: Sehr gut (218 Punkte)

Geometrie

Bike-Profil


Centurion Numinis Carbon XC Team.29 (Modelljahr 2017) im Vergleichstest

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Centurion Numinis Carbon XC Team.29 (Modelljahr 2017) im Vergleich mit anderen Produkten

09.12.2016
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2016