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Mountainbikes im Test
Testbericht: Carver Transalpin 110
Der Marathonracer unter den Tourern. Wieselflink auf Trails, spurtstark bergauf, sprintet das Carver gerade noch zum „sehr gut“.
- Leicht, agil, spurtstark
- Kompakte Sitzposition
- Wenig Bergab-Reserven
- Ausstattungsmängel
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Kompakt, ja fast schon eng, nimmt man auf dem Carver weit vorn Platz. In Kombination mit dem steilen Lenkwinkel und der niedrigen Front giert das Bike nach der nächsten Kurvenkombination und wirft sich willig ums Eck. Kletterpartien meistert das Transalpin leichtfüßig und beschleunigt wie ein Racebike. Mit Konsequenzen: Abfahren gehört nicht zu seinen Stärken – mäßiger Grip und Pannenschutz der Rennreifen, wenig Laufruhe und ein sehr sensibler Hinterbau, der sich aber eher nach 100 als nach 120 mm Federweg anfühlt, setzen die Limits. Zudem zieht sich die Federung bei Antritten auf dem großen Kettenblatt spürbar zusammen. Das Transalpin punktet bei der Ausstattung mit einer kompletten XT-Gruppe und Top-Bremse. Dem stehen Detailschwächen wie Schaumgriffe, eine zu kurze Sattelstütze sowie der fehlende Kettenstrebenschutz gegenüber.
Fazit: Der Marathonracer unter den Tourern. Wieselflink auf Trails, spurtstark bergauf, sprintet das Carver gerade noch zum „sehr gut“.
Carver Transalpin 110 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Carver Transalpin 110 getestet:Bergamont
Bergamont Contrail 7.0
Canyon
Canyon Nerve XC 8.0
Cube
Cube AMS 125 RX
Ghost
Ghost AMR 5900
Haibike
Hai Impact RC
Radon
Radon Stage 6.0
Specialized
Specialized FSR XC Pro
Votec
Votec V.MR 1.2




