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Mountainbikes im Test
Testbericht: Carver Drift 130
Mit Top-Gewicht, XT-Parts und guten Rahmenwerten punktet das Drift. Handling (Cockpit!) und Geometrie sind leider weniger gelungen.
- Viele erstklassige Parts
- Leichtgewichtig
- Mangelhaftes Cockpit
- Zu flache Geometrie
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So glänzt das Carver mit Traumgewicht, auch der Rahmen ist leicht, erzielt gute Steifigkeitswerte. Äußerst unzufrieden waren die Tester dafür mit dem Carbon-Cockpit: Der Vorbau (110 mm) ist zu lang, der Lenker (620 mm) zu schmal und so gekröpft, dass sich die Bremshebel nicht weit genug nach innen schieben lassen, die Moosgummi-Griffe verrutschen ständig. Zusammen mit den beiden Lockout-Hebeln wirkt alles überfrachtet und eng, erschwert die Kontrolle ungemein. Im groben Downhill liegt das Drift mit schluckfreudiger Magura Durin gerade durch den 68°-Lenkwinkel satt, benötigt im Kurven-Stakkato aber einen starken Steuermann. In der Ebene rollt das Carver prima, im Steilen zieht die flache Geometrie den Piloten jedoch tief in den Sag. Der Griff zum Lockout-Remote ist Pflicht – zulasten der Traktion.
Fazit: Mit Top-Gewicht, XT-Parts und guten Rahmenwerten punktet das Drift. Handling (Cockpit!) und Geometrie sind leider weniger gelungen.
Carver Drift 130 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Carver Drift 130 getestet:Bergamont
Bergamont Contrail 7.9
Canyon
Canyon Nerve XC 8.0
Ghost
Ghost AMR 5700
Giant
Giant Trance X3
Kona
Kona One20 Primo
Lapierre
Lapierre X-Control 310
Poison
Poison Arsen AM
Radon
Radon Stage 7.0
Scott
Scott Spark 40
Specialized
Specialized FSR XC Pro
Trek
Trek Fuel EX 7
Votec
Votec V.MR




