Mountainbikes im Test

Testbericht: Cannondale Jekyll Ultimate (Modelljahr 2011)

Cannondale Jekyll
Foto: Benjamin Hahn
Herausforderung gelungen! Bei Handling, Steifigkeiten, Geometrie und Parts sammelt das Jekyll nur Bestnoten, auch in den anderen Bereich überzeugt es. Bergab setzt es sich klar vom Genius ab – auch wenn der straffe Hinterbau nicht ganz zum Bike passt.
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Testurteil überragend

Das neue Jekyll beeindruckt im MB-Labor: 2818 Gramm leicht, glänzt das exklusive Carbon-Chassis mit top Steifigkeiten (Beispiel Lenkkopf: 73 Nm/°). Und auch im Realbetrieb arbeitet das Rad auf höchstem Niveau.

Der Fahrer sitzt sehr angenehm sportlich im Bike, der tiefe Schwerpunkt sorgt für top Handling. So beschleunigt das 11,7-Kilo-Wunder spielerisch, unterstützt vom antriebsneutralen Mehrgelenk-Hinterbau mit speziellem Fox-Dyad-Dämpfer.

Mittels Lenker-Remote erlaubt er die Verkürzung des Federwegs von 151 auf 100 Millimeter. Das gelingt wunderbar, das Rad mutiert zum Uphill-Sprinter, auch wenn der Hinterbau hier wie im Downhill etwas zu straff agiert, etwas Komfort missen lässt.

Verführerisch gut hingegen: das Sahne-Handling und die souveräne Bergab-Geo (Radstand: 1135 mm).

Technische Daten des Test: Cannondale Jekyll Ultimate

Modelljahr: 2011
Preis: 7499 Euro
Gewicht: 11,7 kg
Rahmengewicht: * 2818 g
Federgabel (Gewicht): 1784 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: S, M, L, XL
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Carbon
Lenkwinkel: 67 °
Sitzwinkel: 74 °
Sitzrohr: 460 mm
Oberrohr: 588 mm
Steuerrohr: 135 mm
Federgabel: Fox 32 Talas FIT RLC 150
Federweg getestet: 121+152 mm
Federbein: Cannondale/Fox Dyad RT2
Federweg getestet: 100+151
Schaltwerk: Sram XX
Schalthebel: Sram XX (2 x 10)
Kurbel: Cannondale SI Hol. SL
Umwerfer: Sram X.0
Bremse: Sram X.0 Carbon
Bremsen-Disc vorne: 185 mm
Bremsen-Disc hinten: 185 mm
Laufräder: Crankbrothers Cobalt (System)
Reifen: Schwalbe Nobby Nic Snake 2,4“

* inkl. Dämpfer


Cannondale Jekyll Ultimate (Modelljahr 2011) im Vergleichstest


Cannondale Jekyll Ultimate (Modelljahr 2011) im Vergleich mit anderen Produkten

08.03.2011
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2011