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Mountainbikes im Test
Testbericht: Bergwerk Mercury
Das steife, optisch aufregende Mercury generiert viel Fahrspaß auf flüssigen Trails. Steile Kletterpartien mag das Bergwerk weniger.
- Spielerisches Handling
- Steifer, feiner Rahmen
- (Zu) wenig Front-Druck
- Unglückliches Cockpit
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Und mit ihm das legendäre Mercury – dank schöner Fräsdetails am Ausfallende, poppiger Farbe und Retro-Dekors ein optischer Knaller! Die Sitzposition erinnert eher an alte Zeiten: In Relation zum Sitzrohr fällt das Oberrohr um etwa zwei Zentimeter kürzer aus als bei Konkurrenten mit derselben Rahmenhöhe. In Kombi mit dem weit hochgebogenen Rizerbar und der flachen Geometrie vermissten die MB-Tester Druck auf der Front: Das Vorderrad neigt bei steilen Anstiegen zum Steigen und „kippelt“ bergab in engen Kehren weg. Flowiges Terrain hingegen liebt das Mercury: Hier vermittelt der 69,5°-Lenkwinkel gemeinsam mit der exzellenten Reba-Gabel Laufruhe, der kurze Radstand macht das Berg(werk)radl dennoch verspielt. Die Ausstattung liegt bis auf die nervenden Moosgummi-Griffe im guten Mittelfeld, die Steifigkeiten sind top – das Rahmengewicht jedoch recht hoch.
Fazit: Das steife, optisch aufregende Mercury generiert viel Fahrspaß auf flüssigen Trails. Steile Kletterpartien mag das Bergwerk weniger.
Bergwerk Mercury im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Bergwerk Mercury getestet:Cannondale
Cannondale Flash F3
Haibike
Haibike Q RX
Lapierre
Lapierre Pro Race 300
Trek
Trek 8000
Bulls
Bulls Black Adder 2
Carver
Carver Pure CPS
Felt
Felt Six Elite
Univega
Univega Alpina HT-590




