MTB-Sättel: So finden Mountainbiker das perfekte Modell

Darauf müssen Sie bei einem MTB-Sattel achten

Problempunkt Nummer eins vieler Biker ist der Sattel. Die Tipps von MountainBIKE helfen Ihnen bei der Suche nach dem passenden Modell.

Als einer der Kontaktpunkte des Fahrers zum Fahrrad übernimmt der Sattel eine schwierige Aufgabe – er muss Komfort bieten ohne dabei die Durchblutung zu stören. Wer den richtigen Fahrradsattel noch nicht gefunden hat, kann beim Testfahren zwischen Himmel und Hölle alles erleben.

Passt der Sattel nur schlecht zum Hintern sind Druck, Taubheitsgefühle und quälende Schmerzen die Folgen. Männer fürchten sich besonders vor Erektionsstörungen.

Auch wenn Fachleute schon viele Ergonomiekonzepte entwickelt haben, bleibt das Sitzfleisch Problemzone Nummer eins bei Radsportlern. Der einfache Grund dafür: Jeder Hintern ist anders gebaut und unterschiedlich gut trainiert.

„Wie finde ich den richtigen Sattel?" lautet eine häufig gestellte Frage an MountainBIKE. Pauschal kann sie nicht beantwortet werden - Tipps zum Sattelkauf erleichtern allerdings den Weg dorthin.

Welcher Sattel ist der richtige für Sie?

Was zeichnet einen guten Sattel aus, welche Satteltypen gibt es? Ein guter Sattel ist komfortabel und vermittelt ein unverfälschtes Fahrgefühl. Zudem verteilt er den Druck über das Gesäß – idealerweise etwas in Richtung der Sitzhöcker. Wenn das Gewicht auf den Sitzhöckern lastet, werden Durchblutungsstörungen im druckempfindlichen Dammbereich vermieden. Welche Satteltypen es gibt und für wen sie geeignet sind, zeigt die folgende Galerie:

Darauf sollten Sie beim Sattelkauf achten

Gut gesessen ist besser gefahren. Damit Sie bei der Hausrunde oder einer längeren Tour keine Problem haben, verrät die folgende Galerie, worauf Sie beim Sattelkauf achten sollten:

25.10.2012
Autor: Björn Gerteis, Christian Zimek, Felix Krakow
© MOUNTAINBIKE