Fahrradbrillen kaufen: Worauf Mountainbiker beim Kauf einer Radbrille achten sollten

So finden Mountainbiker die richtige Radbrille

Test Sportbrillen für Mountainbiker
Foto: Benjamin Hahn
MountainBIKE erklärt, worauf es beim Kauf einer Fahrradbrille ankommt. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, in unseren Partnershops eine neue Radbrille zu kaufen.

Eine Fahrradbrille sollte dem Mountainbiker größtmöglichen Schutz bieten, zum Beispiel vor Ästen, aufgewirbeltem Staub des Vorderrades, Steinen, herumfliegenden Insekten oder Zugluft. Damit dies optimal gelingt, müssen der Glasrand und der Rahmen möglichst gut mit den Konturen des Gesichts abschließen.

Ein zu breites Gestell bewirkt einen rutschigen Sitz und lässt Fahrtwind ans Auge, ein zu schmales kann Druckstellen hervorrufen. Um möglichst vielen Gesichtskonturen gerecht zu werden, bieten einige Hersteller deshalb ihr Radbrillen-Modelle in unterschiedlichen Größen an.

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Foto: Benjamin Hahn Eine verformbare, gummierte Nasenauflage ist für sicheren Sitz ohne Druckstellen an unterschiedlich breiten Nasenrücken ideal.

Eine Radbrille sollte außerdem einen guten Tragekomfort bieten. Verformbare, gummierte Nasenauflagen sorgen für einen sicheren Sitz ohne Druckstellen bei unterschiedlich breiten Nasenflügeln. Belüftungsschlitze und eine Anti-Fog-Beschichtung verhindern, dass die Fahrradbrille bei hoher Belastung beschlägt. Kalt verformbare Brillenbügel sorgen dafür, dass sich die Brille an die Kopfform und die Ohren anpasst. Im Idealfall können die Bügel in ihrer Neigung verstellt werden, damit die Gläser einen perfekten Abschluss an der Wangenpartie bilden.

Radbrillen sollten zudem ein breites Sichtfeld bieten, damit der Mountainbiker sein Umfeld immer bestens im Blick hat. Große Scheiben sind die Voraussetzung hierfür. Breite Nasenstege, Rahmenkanten oder Logos sollten das Sichtfeld dabei nicht stören.

Gute Bike-Brillen besitzen im Idealfall mehrere Wechselscheiben. Eine klare, ungetönte Scheibe dient als Allround-Glas bei vielen Lichtverhältnissen. Orangefarbene oder hellbraune Tönungen verstärken die Wahrnehmung von Kontrasten bei diffusem Licht - etwa im Sommer in Wald und Gelände.

Gelbe Gläser eignen sich für herbstlich-verregnete Tage und im Nebel. Graue oder schwarze Scheiben sind nur für Touren bei starkem Sonnenlicht im offenen Gelände die richtige Wahl, sonst sind sie meist zu dunkel. Selbsttönende Gläser sind zum Mountainbiken nur bedingt geeignet, da sie zu träge auf veränderte Lichtsituationen reagieren und bei kälteren Temperaturen trotz Dunkelheit „zumachen“. Der Wechsel der Gläser sollte problemlos und ohne großes Haken funktionieren.

Zum Lieferumfang sollten neben der Brille und den Wechselgläsern auch ein stabiles Hardcase-Etui und ein Aufbewahrungsbeutel, der auch als Reinigungstuch dient, zählen.

Für Fehlsichtige bieten sich Clip-Adapter an, die ins Sichtfeld der Brille eingefügt werden. Eine andere Alternative sind Bike-Brillen mit geschliffenen Gläsern, die an die jeweilige Fehlsichtigkeit des Trägers angepasst sind.

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10.02.2015
Autor: Holger Schwarz
© MOUNTAINBIKE