So sitzt und schützt der Helm perfekt

 

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft – mit der Methode Pi mal Daumen fallen Sie bei der Suche nach dem richtigen Helm garantiert auf die Nase. Hier die drei wichtigsten Regeln, wie Sie den Helm perfekt am Kopf fixieren – für optimalen Schutz und perfekten Tragekomfort.

• Weitenverstellung
Der Helm muss bei ganz offener Weitenverstellung bequem und ohne Druckpunkte auf dem Kopf sitzen. Mit dem Fixiersystem – Schieberegler oder Verstellrad – können Sie jetzt den Helm Ihrem Kopf anpassen. Übertreiben Sie es aber nicht, sonst klagen Sie spätestens auf der ersten langen Tour über unangenehme Druckstellen. Im Idealfall sitzt der Helm fest und dennoch kaum spürbar.

 

• Gurtweitenverstellung
Sie waren in Mathe eine Niete? Egal! Hauptsache, Sie beherrschen das perfekte Gurtdreieck an Ihrem Fahrradhelm. Stellen Sie dazu die Riemen so ein, dass sie sich möglichst straff knapp unter dem Ohr treffen. Damit fixieren Sie den Helm auch bei einem Sturz perfekt am Kopf. Richtig eingestellt kann der Helm nicht vom Kopf gestreift werden – und das ist schließlich wichtiger als Trigonometrie.

 

• Kinnriemen
Verwenden Sie den Kinnriemen bloß nicht dazu, um sich selbst zu knebeln. Wenn zwei Finger zwischen Gurt und Kinn passen, haben Sie den Helm optimal fixiert. Schließlich soll der Kopfschutz zum nützlichen und nicht zum lästigen Begleiter werden. Trinken, essen und plaudern müssen problemlos funktionieren. Aber Letzteres wird Ihnen spätestens beim nächsten Hammeranstieg von selbst wieder vergehen.

17.04.2004
Autor: Jens Vögele
© MOUNTAINBIKE