Federgabeln im Test

Testbericht: X-Fusion Trace RL2

MountainBIKE X Fusion Trace RL2
Foto: Benjamin Hahn
Die X-Fusion Trace RL2 ist preiswert, steif und wirkt optisch sehr hochwertig. Insbesondere für Trail-Biker dürfte sie jedoch mehr Reserven bieten.
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Testurteil gut

X-Fusion ist bekannt für preiswerte Federbeine und Vario-Stützen mit guter Performance. Nun wollen die Asiaten auch im Gabel-Segment für Furore sorgen. Die X-Fusion Trace RL2 ist mit 570 Euro vergleichsweise günstig, aber mit fast 1900 g die schwerste Gabel im Test.

Doch viel Gewicht hat auch sein Gutes: Die Gabel-Steifigkeiten erreichen dank Schaft und Krone aus einem Schmiedeteil („Uni-Crown“) im MountainBIKE-Labor exzellente Werte! Auf großer (Trail-)Tour gefällt die X-Fusion Trace RL2 mit durchaus gutem Ansprechverhalten, sie rauscht jedoch schon bei mittleren Schlägen durch den Hub und weckt somit wenig Vertrauen.

Zudem spart sich die X-Fusion Trace RL2 dadurch kaum Reserven für grobes Gelände auf – obwohl der Prüfstand 123 mm Hub aus ihr herausquetschte.

Technische Daten des Test: X-Fusion Trace RL2

Preis: 569 Euro
Gewicht: 1886 g
Federweg getestet: 123 mm
Laufradgrößen erhältlich: 29"
Laufradgröße getestet: 29"
Einbaulänge: 530 mm
Achse: 15 mm
Schaft: konisch
Bremsaufnahme: PM 6"
Max. Scheibengröße: 200 mm

Kennlinie


Fazit:

Die X-Fusion Trace RL2 ist preiswert, steif und wirkt optisch sehr hochwertig. Insbesondere für Trail-Biker dürfte sie jedoch mehr Reserven bieten.

X-Fusion Trace RL2 im Vergleichstest


X-Fusion Trace RL2 im Vergleich mit anderen Produkten

06.10.2014
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2014