Federgabeln im Test

Testbericht: Rock Shox Pike RCT 3

Foto: Benjamin Hahn MountainBIKE Rock Shox Pike RCT 3
Die Rock Shox Pike RCT 3 verteidigt den Enduro-Thron gegen Fox & Co., wenn auch knapp. Sie bietet einfach den besten Kompromiss für jedermann.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut Testsieger
Foto: Benjamin Hahn MountainBIKE Rock Shox Pike RCT 3 obere Luftkappe

Einstellbar? Schraubt man die obere Luftkappe der Gabel ab, lässt sich die Luftkammer mittels Plastikeinsätzen (Token) in der Endprogression verstellen.

Die Rock Shox Pike setzt seit ihrer Neuauflage 2013 die Maßstäbe für Enduro-Forken. Kann sie auch in diesem Test den Thron verteidigen? Kurz gesagt: ja! Denn die Rock Shox Pike RCT 3 ist von der Krone bis zur Achse durchdacht. Schon im Labor überzeugt die Rock Shox Pike RCT 3 mit einem sehr leichten und zugleich steifen Chassis.

Beim Einbau fällt die schicke und tadellos funktionierende Maxle-Lite-Steckachse auf, den Uphill macht der dreistufige Plattform-Hebel effektiv – und hält zudem immer Resthub bereit.

Foto: MountainBIKE MountainBIKE Rock Shox Pike RCT 3 Kennlinien

Top: Beinahe linear verläuft die Kennlinie. Zum Ende hin kann man die Progression via Token steuern.

Und wie federt die Rock Shox Pike RCT 3? Genial! Sehr sensibel reagiert sie auf jegliche Reize, frisst grobe Brocken gierig auf und ist zudem in puncto Endprogression verstellbar. MountainBIKE fuhr die Rock Shox Pike RCT 3 mit einem Token, so blieb sie in steilem Gelände stabil und bot ordentlich Durchschlagschutz.

Technische Daten des Test: Rock Shox Pike RCT 3

Preis: 916 Euro
Gewicht: 1861 g
Federweg getestet: 158 mm
Laufraddimensionen: 26", 27,5", 29"
Getestete Laufraddimension: 27,5"
Einbaulänge: 542 mm
Achse: 15 mm
Standrohr: 35 mm
Bremsaufnahme: Postmount 160
Max. Discgröße: 203 mm

Rock Shox Pike RCT 3 - Bewertung:

Fazit

Die Rock Shox Pike RCT 3 verteidigt den Enduro-Thron gegen Fox & Co., wenn auch knapp. Sie bietet einfach den besten Kompromiss für jedermann.

15.04.2015
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2015