Federgabeln im Test

Testbericht: Formula Thirty Three

MountainBIKE Formula Thirty Three
Foto: Benjamin Hahn
Die Formula 33 ist edel verarbeitet, super sensibel, aber auch etwas wippig im Uphill und nicht so steif. Dennoch: gelungenes Debüt!
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Testurteil sehr gut

Bremsenspezialist Formula gibt nun auch auf dem Federgabel-Markt Gas, schickt die Thirty Three zum Test. Und prompt sichert sich die Neue die Höchstwertung bei Sensibilität/Komfort: Gerade im ruppigen Gelände arbeitet die Formula Thirty Three so flink und feinfühlig wie keine andere Gabel im Test.

Kehrseite der Medaille: Im Uphill pumpt die Weichmacherin kräftig. Eine leichte Wippunterdrückung bietet die Gabel über das blaue Druckstufenrädchen, wer richtig „am Horn reißen“ will, sollte zum Lockout-Hebel greifen. Im harten Einsatz kommt die Gabel nicht ernsthaft in die Bredouille und nutzt den Federweg perfekt aus.

Im Labor weist sie jedoch nur 117 mm Hub auf, die Steifigkeit fällt trotz 33 mm breiten Standrohren zudem etwas ab.

Technische Daten des Test: Formula Thirty Three

Preis: 951 Euro
Gewicht: 1718 g
Federweg getestet: 117 mm
Laufradgrößen erhältlich: 26", 27,5", 29"
Laufradgröße getestet: 29"
Einbaulänge: 515 mm
Achse: 15 mm
Schaft: konisch
Bremsaufnahme: PM 6"
Max. Scheibengröße: 200 mm

Kennlinie


Fazit:

Die Formula Thirty Three ist edel verarbeitet, super sensibel, aber auch etwas wippig im Uphill und nicht so steif. Dennoch: gelungenes Debüt!

Formula Thirty Three im Vergleichstest


Formula Thirty Three im Vergleich mit anderen Produkten

06.10.2014
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2014