Federgabeln im Test

Testbericht: DVO Diamond

Foto: Benjamin Hahn MOUNTAINBIKE DVO Diamond
Die edel verarbeitete DVO Diamond ist das Sensibelchen unter den Enduro-Forken. Unter den vielen Verstellmöglichkeiten überzeugt die effektive und gut erreichbare Lowspeed-Druckstufe am meisten.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut
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Leuchtend grün sticht die DVO Diamond sofort hervor. Die Verarbeitung der Taiwan-Gabel ist hochwertig, die Steckachse lässt sich intuitiv bedienen – so wie es sein soll!

Aber: Beim Befüllen der Luftkammer sollte der Biker den Negativhub penibel genau abstimmen, damit die Performance passt. Hierzu bietet die DVO Diamond am unteren Gabelende einen zusätzlichen Verstellknopf – was es aber nicht einfacher macht. Ratsam ist ein Sag um lediglich 15 Prozent.

Denn: Bei weicherer Abstimmung rauscht die DVO Diamond bei harten Schlägen zu schnell durch den Hub, bei noch weniger Negativfederweg verliert sie bei schnellen Schlägen gern den Bodenkontakt.

Foto: Benjamin Hahn MOUNTAINBIKE DVO Diamond Low- und Highspeed Verstellung

Die sechsstufige-Low-Speed-Verstellung ist leicht zu bedienen, die darunterliegende High-Speed ist unhandlich.

Wenn das Setting aber einmal sitzt, überzeugt die DVO Diamond mit supersensiblem, Handgelenk-schonendem Komfort. Gelungen ist die 6-stufige Lowspeed-Verstellung, die effektiv ist und sich schnell auch während der Ausfahrt bedienen lässt. Die darunter liegende Highspeed-Dämpfung ist hingehen schwer zu erreichen. Wobei sie eh verzichtbar ist – wie bei der Rock Shox Lyrik RCT3.

Technische Daten des Test: DVO Diamond

Preis: 899 Euro
Gewicht: 2218 g
Federweg erhältlich: von 130 mm – 160 mm umrüstbar
Federweg getestet: 160 mm
Laufradgrößen erhältlich: 27,5", 29"
Laufradgröße getestet: 27,5"
Einbaulänge: 550 mm
Durchmesser Achse/Schaftrohr erhältlich: 15 x 100/konisch
Bremsaufnahme: Postmount 160 mm
Max. Scheibengröße: 203 mm
Testurteil: Sehr gut (75 Punkte)

Bewertung / Kennlinie

Fazit

Die edel verarbeitete DVO Diamond ist das Sensibelchen unter den Enduro-Forken. Unter den vielen Verstellmöglichkeiten überzeugt die effektive und gut erreichbare Lowspeed-Druckstufe am meisten.

28.10.2016
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2016