E-Mountainbike im Test

Testbericht: Rotwild R.X Plus FS Evo (Modelljahr 2016)

E-MountainBIKE MountainBIKE Rotwild R.X Plus FS Evo
Foto: Dennis Stratmann
Agiles Handling und satt liegendes Fahrwerk – Rotwild baut mit dem Rotwild R.X Plus FS Evo ein vollintegriertes E-MTB-Fully für Abfahrtsverliebte mit dickem Geldbeutel. Der leise Brose-Motor arbeitet gleichmäßig-dezent.
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Erstaunlich, wie gut Rotwild Motor und (nicht entnehmbaren) Akku an seinem E-Mountainbike quasi „versteckt“.

Ebenso wie Specialized am Specialized Turbo Levo FSR Expert, verzichtet Rotwild am Rotwild R.X Plus FS Evo auf einen Bordcomputer. Doch immerhin gibt es einen gut zugänglichen Mini-Screen mit Wippschalter neben dem Lenkergriff. Hier lassen sich die Grundfunktionen bedienen. Man braucht aber ein scharfes Auge, um etwa zu erkennen, in welcher der drei Unterstützungsstufen man sich befindet.

 

E-MountainBIKE MountainBIKE Rotwild R.X Plus FS Evo Display
Foto: Dennis Stratmann Über ein kleines, gut erreichbares Display steuert man am Rotwild R.X Plus FS Evo den Motor an.

Im Sattel wird sofort klar, wo sich das Rotwild R.X Plus FS Evo wohlfühlt. Die kompakte Sitzposition mit tiefer Front, gepaart mit flachem Lenkwinkel, steht für maximale Bergab-Performance. Trotzdem pedaliert sich das Rotwild R.X Plus FS Evo flott bergauf, der Motor summt dabei extrem leise und beschleunigt unauffällig und harmonisch.

Die Leistungszugabe ist gefühlt weniger stark als beim neuen Bosch-CX-Motor. Und das, obwohl Brose ein Drehmoment von 90 Nm angibt (Bosch: 75 Nm). Nicht schlimm, denn das Rotwild R.X Plus FS Evo spielt seine Stärken so oder so im Downhill aus.

 

E-MountainBIKE MountainBIKE Rotwild R.X Plus FS Evo Hinterbau
Foto: Dennis Stratmann Am Hinterbau lässt sich die Länge der Kettenstreben um 12,5 mm verstellen.

Dank kompaktem Radstand und agilem Handling zirkelt das Rotwild R.X Plus FS Evo blitzschnell um Kurven, bietet zudem eine äußerst potente Federung am Heck. Die XT-Bremsanlage verzögert zuverlässig.

Wer wählen mag: Das Rotwild R.X Plus FS Evo lässt sich via Kettenstrebenverstellung von Plus- auf „normale“ Reifenbreiten/-größen umstellen.

Technische Daten des Test: Rotwild R.X Plus FS Evo

Preis: 6999 Euro
Gesamtgewicht: 20,6 kg
Gewicht Akku: -
Laufradgewicht mit Reifen, Disc, Kassette: 4675 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: S, M, L, XL
Getestete Rahmenhöhe: M
Federgabel: Fox 34 Float Fit
Federweg getestet: 140 mm
Federbein: Fox Float DPS
Federweg getestet: 140 mm
Schaltung: Shimano XTR
Schalthebel: Shimano XT 11-fach
Motor: Brose Power Engine
Akku: Rotwild Power Pack 518 Wh
Bremse: Shimano XT
Bremsen-Disc vorne: 200 mm
Bremsen-Disc hinten: 180 mm
Laufräder: DT Swiss XM 481
Laufradgröße: 27,5+
Reifen: Schwalbe Nobby Nic 27,5 x 3"

Fazit:

Agiles Handling und satt liegendes Fahrwerk – Rotwild baut mit dem Rotwild R.X Plus FS Evo ein vollintegriertes E-MTB-Fully für Abfahrtsverliebte mit dickem Geldbeutel. Der leise Brose-Motor arbeitet gleichmäßig-dezent.

Rotwild R.X Plus FS Evo (Modelljahr 2016) im Vergleichstest

Test: 4 E-Mountainbikes in 27,5 Plus Foto: Dennis Stratmann

Test: 4 E-Mountainbikes in 27,5 Plus

Wir haben vier der begehrtesten E-MTB-Modelle getestet. Alle Testbikes rollen auf bis zu 3 Zoll breiten und 27,5 Zoll großen Laufrädern. Hier gibt's die Ergebnisse aus dem Test.


Rotwild R.X Plus FS Evo (Modelljahr 2016) im Vergleich mit anderen Produkten

18.05.2016
Autor: Chris Pauls
© E-MOUNTAINBIKE