Zwei neue E-MTBs von KTM: E-Enduro Kapoho LT und Fogo 27+


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E-Mountainbike 2017 KTM Macina Kapoho LT
Foto: Sebastian Hohlbaum

 

E-Mountainbike 2017 KTM Macina Fogo 27,5+
Foto: Sebastian Hohlbaum

 

E-Mountainbike 2017 KTM Macina Fogo 27,5+
Foto: Sebastian Hohlbaum

 

E-Mountainbike 2017 KTM Macina Fogo 27,5+
Foto: Sebastian Hohlbaum

 

E-Mountainbike 2017 KTM Macina Fogo 27,5+
Foto: Sebastian Hohlbaum
Mit der Integration von Motor und Akku sollen die E-Mountainbikes Kapoho LT, Lycan und Fogo 27,5+ glänzen. Weiteres Highlight für 2017: Die 30-Gang-Option.

KTMs Top-Neuheiten heißen Macina Kapoho LT und KTM Macina Fogo 27,5+ - zwei E-MTBs unterschiedlichen Charakters. Das Macina Kapoho LT ist ein reinrassiges E-Enduro mit 160 mm Federweg und Reifen im Plus-Format. Beim Macina Fogo 27,5+ gehören die dicken Reifen ebenfalls zum Standard dazu, allerdings spricht das Hardtail eher sportliche Alltags-E-Biker an.

Neues von KTM für 2017

Auffallend ist beim E-MTB Macina Kapoho LT vor allem die Upside-Down-Federgabel von Magura. Als Weltneuheit bringt KTM eine 30-Gang-Option am neuen E-Hardtail Macina Force 271 E30. Das Hardtail wird dank einer Sram-DD3-Nabenschaltung in Kombination mit einer Kassette zum ersten E-Bike mit 30 Gängen. Bei den neuen Modellen stand außerdem die Integration von Motor und Akku im Fokus: Dank Hightech aus der Aluminiumverarbeitung wird der Rahmen so geformt, dass die Teile des Bosch-Systems im Rahmen verschwinden. Unter dem Namen „gravity casting“ fasst KTM alle Technologien wie Hydroforming und CNC Bearbeitung zusammen, die eine solche Integration erst möglich machen. Mit diesen Neuerungen soll der Bosch Performance CX harmonisch mit dem Dämpfungssystem funktionieren und Antriebseinflüsse des Motors sollen minimal sein.

Neues E-Enduro Kapoho LT

Mit 160 mm Federweg hat das KTM Macina Kapoho eine klar Zielgruppe: E-Enduristen. Auch die Plus-Bereifung sorgt für Reserven im Downhill – oder eben mehr Komfort. KTM verbaut in die neuen Rahmen einen 250-W-Motor der Bosch Performance CX Line und integriert Mittelmotor und Akku schön in den Rahmen. Besonders beeindrucken erscheint auf den ersten Blick die fette Gabel, die die KTM Schwester WP mit Magura entwickelt hat.

Die Weiterentwicklung des Macina Lycan (nicht abgebildet) setzt ebenfalls auf einen teilintergierten Bosch-CX-Motor und gleicht optisch dem Kapoho, bietet aber nur 125 mm Federweg, eignet sich also eher für Tourenfahrer.

Details zu den Parts

KTM Macina Kapoho LT 271
MotorBosch Performance Line CX, 250 Watt, 36 V
Akku500 Wh; 13,9 Ah
DisplayBosch Intuvia
DämpferRockShox Plus RC3, 160 mm
GabelMagura Boltron
Bremse Shimano Deore XT
GruppeSram EX1
Reifen Schwalbe Nobby Nic
StützeKindshoc LEV-DX
Gewicht23,3 kg

KTM Macina Lycan 271
MotorBosch Performance Line CX, 250 Watt, 36 V
Akku500 Wh; 13,9 Ah
DisplayBosch Intuvia
DämpferRockShox Monarch, 125 mm
GabelRockShox Pike RC
Bremse Shimano Deore XT
GruppeSram EX1
Reifen Schwalbe Nobby Nic
StützeKindshoc LEV-DX
Gewicht23,3 kg

Das neue KTM Macina Fogo 27+

Neuerungen erhielt auch das 27,5-Plus-Fully Macina Fogo. Dicke Reifen sollen für zweierlei sorgen: Grip bei hartem Einsatz, aber auch Fahrsicherheit und Komfort. Mit einem neuen Rahmen, stellt KTM auch beim E-Hardtail die Weichen in Richtung Akku- und Motorintegration. Damit richtet sich das Macina Fogo 27+ an E-Mountainbiker die ein sportliches E-MTB wollen, trotzdem Komfort schätzen.

KTM Macina Fogo 271 alle Parts

KTM Macina Kapoho LT 271
MotorBosch Performance Line CX, 250 Watt, 36 V
Akku500 Wh; 13,9 Ah
DisplayBosch Intuvia
GabelMagura Boltron
BremseShimano Deore XT
GruppeSram EX1
Reifen Schwalbe Nobby Nic
StützeKTM Comp
Gewicht21,4 kg

 

KTM Sram 30-Gang-Schaltung 2017
Foto: Björn Gerteis Mit einer Kombination aus Sram Nabenschaltung und Kassette macht KTM 30 Gänge möglich.

Macina Force Hardtail mit 30 Gängen

Weitere Innovation bei KTM: Am Macina Force Hardtail kombiniert KTM eine Sram-DD3-Nabenschaltung mit Kassette, so stehen ganze 30 Gänge zur Verfügung. Die Bandbreite steigt auf 610 %. Zum Vergleich: die Shimano 11-fach bietet 418 %. Bisher mussten herkömmliche E-Bikes mit 8 bis 20 Gängen auskommen.

16.07.2016
Autor: Christiane Rauscher
© E-MOUNTAINBIKE