Specialized Turbo Levo FSR: erster Fahrbericht


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Specialized Turbo Levo Expert FSR E-Mountainbike Fahrbilder
Foto: Wolfgang Watzke für Specialized

 

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E-MountainBIKE konnte das 2016er-E-MTB Specialized Turbo Levo FSR mit integriertem Akku schon testen. Hier gibt es den Fahrbericht.

Dass das Specialized Turbo Levo FSR ein E-Mountainbike ist, sieht man erst auf den zweiten Blick. Bei dem neuen E-MTB für 2016 ist der Akku geschickt ins Unterrohr integriert. Der Mittelmotor wurde speziell von Brose für Specialized entwickelt und fügt sich deshalb perfekt in den Rahmen ein.

Dem Biker stehen drei Unterstützungsstufen zur Auswahl: Eco, Trail und Turbo. Specialized hat ganz auf ein Display und eine Bedieneinheit am Lenker verzichtet. Die Unterstützungsmodi werden über Plus- und Minus-Tasten am Akku gewählt. Hier zeigen einem zehn LEDs den Ladestand des Akkus an. Während der Fahrt bei Tageslicht hat man allerdings kaum eine Chance den Akku-Stand abzulesen, dafür sind die LEDs zu schwach und in einer ungünstigen Position. Die Bedienung während der Fahrt klappt allerdings gut. Bei Tastendruck ertönt ein Piepton. So erhält man eine Bestätigung, wenn man den Unterstützungsmodus gewechselt hat.

Einige Fahrradcomputer, die über ein LEV (Light Electric Vehicel) Protokoll verfügen, lassen sich mit dem Specialized Turbo Levo FSR koppeln. Mit diesen Geräten kann man das E-MTB auch vom Lenker aus bedienen. (Der Garmin Touring ist zum Beispiel so ein Gerät.) Aber auch das eigene Smartphone kann über eine spezielle Specialized-App (kostenlos) zur Bedieneinheit umfunktioniert werden. Aber dazu später noch mehr.

Die Fahreigenschaften des Specialized Turbo Levo FSR

Der Mittelmotor des E-MTBs überzeugt mit ordentlich Schub. Selbst im Eco-Modus schiebt der Motor seinen Fahrer auch bei leichtem Tritt auf die Pedale steilste Trails hinauf. Für schnellere Passagen kann man dann auch in den Trail- oder Turbo-Modus hochschalten.

Die breiten 27+-Laufräder sorgen für die nötige Sicherheit auf unwirtlichem Terrain. Wurzeln und Steine werden einfach unter die dicken Reifen genommen. Dank der Dämpfung der voluminöseren Reifen und den 140-mm-Federweg vorne und hinten kommt von dem rauen Untergrund nur sehr wenig beim Fahrer an.

Mit der Unterstützung des Brose-Motors kommt auch bergauf echtes MTB-Feeling auf. Trails, die vorher so nur bergab befahrbar waren, können jetzt auch von der anderen Seite erobert werden. Und trotz des Motors kommt der E-Mountainbiker ganz schön ins Schwitzen. Denn der Motor unterstützt nur und fährt nicht etwa von allein. Auch die Wahl der richtigen Linie bleibt ganz dem Fahrer überlassen. Wie auf einem "richtigen" Mountainbike eben - nur mit etwas Hilfe.

Manchmal, vor allem beim Anfahren in steilem Terrain, gibt der Mittelmotor etwas zu viel Schwung, dann will das E-Mountainbike auf einmal schneller als es dem Fahrer lieb ist. Das liegt an der etwas forschen Beschleunigungshilfe, der sogenannten "Acceleration Response". Diese unterstützt den Biker beim Anfahren. Wem es zu schnell geht, der kann die Acceleration Response aber auch an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Smartphone App von Specialized

Hier kommt die kostenlose Specialized App (iPhone und Android) ins Spiel. Mit ihr lässt sich der Brose-Motor des Specialized Turbo Levo E-MTB nach Belieben anpassen. Über Schieberegler lässt sich die Intensität der drei unterschiedlichen Unterstützungsstufen individuell einstellen. Hier kann man auch die Beschleunigungshilfe "Acceleartion Response" in fünf stufen von Eco über Normal bis Race anpassen.

Die App verfügt aber noch über weitere Funktionen neben dem E-MTB-Tuning. Auf einer Karte zeigt die App unter Berücksichtigung der Topographie die voraussichtliche Reichweite an und berücksichtigt dabei den gewählten Unterstützungsmodus. Ändert man die Unterstützungsstufe, vergrößert oder verkleinert sich auch die Reichweite.

Fotostrecke: Specialized Smartphone-App fürs E-MTB

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Specialized Smartphone App fürs E-MTB Foto: Specialized
Specialized Smartphone App fürs E-MTB Foto: Specialized
Specialized Smartphone App fürs E-MTB Foto: Specialized

Mit der App lässt sich auch das Smartphone in einen Fahrradcomputer verwandeln. Wer sein Smartphone am Lenker befestigt kann sich dort auf mehreren konfigurierbaren Bildschirmen Werte wie Geschwindigkeit, Akku-Kapazität, Höhenmeter und viele weitere Daten anzeigen lassen. Auch die Unterstützungsmodi lassen sich über das Handy verändern.

Zu guter Letzt ist in die Specialized App auch ein Fahrrad-Navi integriert. Auf Basis der OpenStreetMap-Karten können Routen von A nach B berechnet werden. Die Navigation funktioniert auch offline, allerdings muss man sich hierfür die entsprechende Länder-Karte für 1 Euro kaufen.

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14.07.2015
Autor: Sebastian Hohlbaum
© E-MOUNTAINBIKE