Test Scott E-Spark 2017: Plussize-E-MTB mit Shimano-Antrieb


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E-Mountainbike E-MTB Scott E-Spark 710 Plus
Foto: Scott / Markus Greber

 

E-Mountainbike Scott E-Spark 710 Plus
Foto: Scott

 

E-Mountainbike Scott E-Spark 710 Plus
Foto: Scott

 

E-Mountainbike E-MTB Scott E-Spark 710 Plus
Foto: Scott / Markus Greber

 

E-Mountainbike E-MTB Scott E-Spark 710 Plus
Foto: Scott / Markus Greber
E-Spark heißt Scotts neues E-Mountainbike. Bereits auf der Eurobike 2016 hat Scott sein neues Plussize E-Bike mit Shimano-Antrieb vorgestellt. Wir konnten das E-MTB jetzt zum ersten Mal testen. Alle Informationen zum neuen E-Mountainbike gibt es hier.

kurz und knapp:

  • E-Spark kommt mit E-MTB-Motor Shimano E8000 und 500-Wh-Akku
  • Federweg: 130 mm an der Front, 120 mm am Heck
  • 27,5-Zoll-Laufräder im Plus-Format
  • Topmodell mit elektronischer Schaltung von Shimano, einer XT Di2

+++ UPDATE mit erstem Test +++
Das 2017er Scott E-Spark ist mit dem Shimano E8000 Steps Antrieb ausgestattet. Alle Modellvarianten kommen mit einem 500 Wattstunden starken Akku und Plussize-Reifen.

Das E-Spark orientiert sich stark am Scott Spark - immerhin das Bike, mit dem Nino Schurter und Jenny Rissveds Olympiasieger geworden sind.

Das E-Spark soll eine maximale Reichweite von 150 km bieten und in 2,5 Stunden komplett geladen werden können. Der Akku ist komplett in den Rahmen integriert. Beim Achsmaß setzten die Schweizer wie beim Brudermodell Spark auf den neuen Boost-Standard und 27,5-Zoll-Laufräder.

Schlaue Details im E-Spark

Scott zeigt beim E-Spark clevere Details: Zum Beispiel setzen die Ingenieure den Speedsensor in die Bremsscheibe. Ein Motor-Ausfall wegen verrutschten Sensoren in den Speichen gehört damit der Vergangenheit an. Die Verpackung für den Akku kommt von Scott - an der oberen Hälte des Unterrohrs sitzen die Ladebuchse für den Akku und der on/off-Schalter. Fein: Die Züge und Kabel an den E-Spark-Modellen verlaufen fast komplett im Rahmen verlegt.

 

E-Mountainbike E-MTB Scott E-Spark 710 Plus
Foto: Scott / Markus Greber Freude zaubert das E-Spark im Uphill auf das Gesicht von Testerin Christiane Rauscher.

Erster Test: Scott E-Spark 710 Plus

Mit dem E-Spark 710 Plus setzt Scott das erfolgreiche Konzept des Spark Plus unter Strom. Bereits zur Eurobike 2016 gab es das E-Mountainbike mit Shimano Steps E8000 zu sehen, jetzt sind die ersten Modelle fahr- und damit testbereit. Im verblockten Kalkstein Gelände um Riva del Garda konnten wir das E-Spark unter die Lupe nehmen.

Wie es sich für ein E-MTB geziemt zieht das E-Spark am Berg richtig an. Shimanos starker Boost-Modus ist dabei nur an wirklich steilen Rampen oder Trailpassagen notwendig, auf losen Steinen, Schotter und Co. fast sogar zu mächtig. Sehr harmonisch klettert das E-MTB auf der Trail-Stufe, selbst Trails die im Uphill bisher unfahrbar erschienen, mögen manche damit meistern.

 

E-Mountainbike E-MTB Scott E-Spark 710 Plus
Foto: Scott / Markus Greber Ab Juni ist das E-Spark im Handel erhältlich. In der Version E-Spark 710 Plus kostet es 5799 Euro.

Das E-Spark: Ein spaßiges Trailbike mit E-Antrieb

Dank E-Antrieb bleiben auch für die Abfahrt auf dem E-Spark genug Reserven – und hier bringt E-MTB eine Menge Spaß. Wendig und flink auf flachen Trails, beschleunigt aus den Beinen und dem Shimano-Motor, verlockt das E-Spark zum Heizen.

Wer den Gardasee kennt, kennt auch seine verblockten Steinfelder, doch selbst dort zeigt sich das E-Spark mit Plus-Reifen unerschrocken. Das 120/130-mm-Fahrwerk spricht sensibel an und überzeugt auf ganzer Linie. Nur bei großen Absätzen ist mit Motor etwas Vorsicht geboten – dort sitzt der Motor doch hin und wieder etwas auf.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist lediglich das volle Cockpit. Shimanos-Remote-Control und Display nimmt dabei nur wenig Platz ein, trotzdem wirkt es mit Twin-Loc- und Stützen-Schalter etwas überladen. Besonders die Option den Heckfederweg zu verkleinern und die Gabel stärker zu dämpfen, haben wir im Test kaum genutzt.

 

Scott E Spark 700 Plus
Foto: Benjamin Hahn Einer der Stars auf dem Scott-Stand: Das neue Scott E-Spark 700 Tuned Plus

Alle Details zum Scott E-Spark

 

Scott E Spark 700 Plus
Foto: Scott Scott E-Spark 700 Tuned Plus

Scott E-Spark 700 Plus Tuned (laut Hersteller)

MotorShimano STEPS E-8000
Akku500-Wh-Akku
FedergabelFox 34 Float Factory 130 mm
DämpferFox Nude 120 mm, Twinloc
SchaltungShimano XT-DI2, 11fach
BremseShimano XT Bremsscheiben
Gewicht22,1 kg
Preis6999 Euro

 

E-Mountainbike E-MTB Scott E-Spark 710 Plus
Foto: Scott / Markus Greber Scotts E-Spark 710 Plus.

Scott E-Spark 710 Plus (laut Hersteller)

MotorShimano STEPS E-8000
Akku500-Wh-Akku
FedergabelFox 34 Float Performance 130 mm
DämpferFox Nude 120 mm, Twinloc
SchaltungShimano XT, 11fach
BremseShimano XT Bremsscheiben
Gewicht22,2 kg
Preis5799 Euro

 

Scott E Spark 720 Plus
Foto: Scott Scott E-Spark 720 Plus.

Scott E-Spark 720 Plus

MotorShimano STEPS E-8000
Akku500-Wh-Akku
FedergabelRock Shox Sektor, 130 mm
DämpferX-Fusion Nude, Twinloc
SchaltungShimano SLX, 10fach
BremseShimano Deore Bremsscheiben
Gewicht22,4 kg
Preis4599 Euro

Noch mehr Scott-Neuheiten für 2017: Das E-Scale

Neben dem neuen E-Spark hat Scott für 2017 auch schon ein anderes E-MTB vorgestellt: das E-Scale. Das E-Mountainbike mit Bosch-CX-Antrieb haben wir schon kurz vorgestellt. Alle Informationen zum Scott E-Scale finden Sie hier.

Die wichtigsten E-MTB-Neuheiten für 2017:

Fotostrecke: E-Mountainbike-Neuheiten 2017

68 Bilder
E-Mountainbike Conway eWME 727 Foto: Conway
E-Mountainbike Conway eWME 627 Foto: Conway
E-Mountainbike Conway eWME 427 Foto: Conway

Mehr Scott Bikes für 2017:

29.04.2017
Autor: Lukas Hoffmann / Christiane Rauscher
© E-MOUNTAINBIKE