Rotwild R.G+: Neues Downhill-E-MTB der Highend -Klasse für 2017


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E-Mountainbike E-MTB Downhill Rotwild R.G+ Pro
Foto: Christiane Rauscher

 

E-Mountainbike E-MTB Downhill Rotwild R.G+ Pro
Foto: Christiane Rauscher

 

E-Mountainbike E-MTB Downhill Rotwild R.G+ Pro
Foto: Christiane Rauscher

 

E-Mountainbike E-MTB Downhill Rotwild R.G+ Pro
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E-Mountainbike E-MTB Downhill Rotwild R.G+ Pro
Foto: Christiane Rauscher
Rotwild bringt mit dem R.G+ 2017 ein erstes Downhill E-Mountainbike auf den Markt - hier gibt's Infos und Bilder.

kurz und knapp:

  • Rotwild bringt E-Downhiller R.G+
  • Mittelmotor von Brose mit integriertem Akku
  • für alle Downhill-Fans, die nicht shutteln oder bergauf pedalieren wollen
  • 200-mm-Federweg an Front und Heck

Rotwild bringt mit dem R.G+ ein E-Downhill-Bike, mit dem sich viele einen Traum erfüllen können. Shutteln oder schieben? Mit dem E-MTB von Rotwild sollen jetzt auch Gravity-Freunde den Berg hoch pedalieren können. Das macht ein Brose-Antrieb möglich, der ihnen zusätzliche Power bringt. Wir konnten das E-Bike am Gardasee zum ersten Mal fahren.

Für wen ist das Rotwild R.G+ gemacht?

Das Rotwild R.G+ soll es Downhill-Fahrern ermöglichen ganz ohne Lift, Shuttle oder zu schieben zu ihren liebsten Strecken zu gelangen. Denn auch ohne E-Motor gehören Downhill-Bikes zur den schwersten Mountainbikes, Uphills zu fahren, kommt daher meist nicht in Frage. Bekommen die Bikes mit 200-mm-Federweg, Doppelbrückengabel und massiven Reifen allerdings einen E-Motor, sieht das ganz anders aus. Nach diesem Prinzip sollen Freunde von Gravity-Bikes, ihre verblockten Trails, ruppigen Strecken und Drops jetzt mit dem Rotwild R.G+ erreichen.

Was ist das Besondere am R.G+?

Bisher gibt es nur wenige Hersteller außer Rotwild, die E-Mountainbikes mit so viel Federweg bauen. Außerdem ermöglicht die Konstruktion des R.G+ die Kettenstreben zu verändern und damit die Hinterbaulänge von 450 mm auf 465 mm anzupassen. Auch der Steuersatz lässt sich switchen, so kann der Steuerwinkel entweder 0,+ 1,5 oder - 1.5 Grad betragen.

Rotwild R.G+ FS: Die Varianten

Auf den Markt kommt das R.G+ FS in den zwei Ausstattungs-Varianten Evo (8.999 Euro) und Pro (7.999 Euro). Außerdem wird es zwei Rahmengrößen - M und L - geben.

Die wichtigsten Fakten zum Rotwild R.G+:

  • Rahmen und Fahrwerk: XLS Fahrwerk, Gravity Tubeshape mit 27.5"-Laufrädern und 200-Millimeter-Fahrwerk, Carbon IPU mit integrierter Dämpferaufnahme, FOX X2 Air, MHS I Steuersatz mit variablem Steuerwinkel
  • Gabel: Fox 40 Float oder Fox 34 Float (200 oder 180 mm)
  • Antrieb: Brose-Antrieb mit individuell einstellbaren Unterstützungsstufen
  • Schaltungen: Shimano Saint bzw XT

Erster Fahreindruck: Rotwild R.G+

Kein Zweifel schon beim ersten in den Sattel schwingen: Das R.G+ ist eine Maschine. Die Testrunde auf dem E-Downhiller unternahmen wir auf dem R.G+ Pro - das ein 200-mm-Fahrwerk und eine 180-mm-Federgabel kombiniert. Die erste Uphill-Erfahrung auf dem Downhill-Bike fällt positiv aus: Broses Mittelmotor sorgt für Schwung auf dem schweren E-Bike. Auf höchster Unterstützungsstufe gibt es ordentlich Dampf, aber auch die effizienteren Modi sorgen für absolut ausreichend Unterstützung. Mit der Einfahrt in den Trail muss sich das R.G+ da beweisen, wo Gravity-Biker die höchsten Ansprüche stellen, im Downhill.

Der erste Eindruck zeigt: schnelle Abfahrten große Steine und Drops kann das R.G+. Das Fahrwerk schluckt grobe Schläge tadellos. Wenn es eng und technisch wird auf dem Trail, könnte der Downhiller noch etwas wendiger sein. Richtig Spaß macht das Bike, wenn es genug Platz und schneller wird. Mehr gibt es nach dem ersten ausführlichen Test.

Neues Action-Video mit dem Rotwild R.G+

Video: Rotwild

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