Kettwiesel Evo und Kross: Liegeräder mit E-Motor


Zur Fotostrecke (12 Bilder)

Kettwiesel Evo und Kross Shimano Steps 2015
Foto: Hase Bikes

 

Kettwiesel Evo und Kross Shimano Steps 2015
Foto: Hase Bikes

 

Kettwiesel Evo und Kross Shimano Steps 2015
Foto: Hase Bikes

 

Kettwiesel Evo und Kross Shimano Steps 2015
Foto: Hase Bikes

 

Kettwiesel Evo und Kross Shimano Steps 2015
Foto: Hase Bikes
Da legst' di nieder! Hase Bikes stellt mit den Modellen Kettwiesel Evo und Kross gleich zwei Liegeräder mit E-Motor von Shimano vor. Beide E-Bikes haben ihre speziellen Einsatzgebiete - das eine will in die City, das andere fühlt sich fernab von Asphalt & Co. wohler.

E-MountainBIKE hat das Liege-E-MTB Kettwiesel Kross in der Praxis getestet. Den Fahrbericht lesen Sie hier.

Sie wollten beim Radfahren schon immer eine Rückenlehne haben, und die Beine ausstrecken können? Das aufrechte Sitzen auf dem Sattel geht Ihnen genauso auf den Keks wie das lästige Abstützen mit den Armen? Die Lösung des Problems ist denkbar einfach: ein Liegerad.

Die Dreirad-Brüder Kettwiesel Evo und Kross wären eine Option. Gegenüber normalen Liegerädern haben Evo & Kross noch einen Vorteil: ihren E-Motor, der den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Genauer gesagt handelt es sich beim Antrieb um ein Shimano Steps-System mit 250 Watt Dauerleistung und einer Akku-Kapazität von 418 Wattstunden. Der Motor ist sowohl beim Modell Evo als auch beim Kettwiesel Kross identisch.

Die Einsatzgebiete unterscheiden sich jedoch gravierend. Das Kettwiesel Evo fühlt sich in der Stadt zu Hause, Schwalbe Marathon-Reifen mit wenig Profil, eine Beleuchtungsanlage und die Schutzbleche unterstreichen den zivilisierten, urbanen Anspruch des Evo-E-Liegerads. Ganz anders das Kettwiesel Kross. Und das, obwohl die beiden E-Bikes zu 90 Prozent übereinstimmen.

Offroad-Cross mit dem Kettwiesel Kross

Mad Mike, vorne einmal, hinten zweimal. Ja, so heißt der Schwalbe-Reifen am Kettwiesel Kross - und er ist geländetauglich. Schutzbleche? Für Weicheier und Stadtfutzis. Das Kettwiesel Kross treibt sich lieber auf Waldwegen, in Matschpfützen und Geröll herum, lässt den Fahrer gerne das Element Erde spüren.

Dabei soll der Fahrer zwar aktiv die Umwelt erleben, aber nicht durch die starken Schläge bei Unebenheiten Rückenprobleme bekommen. Dazu verbaut Hase Bikes an beiden Kettwiesel-Modellen eine neuartige Hinterachs-Luftfederung mit 80mm Federweg. Für ein agileres Einlenk- und Kurvenverhalten sind beide Hinterräder einzeln aufgehängt. Geschaltet wird mit einer Shimano Nexus Inter-8-Nabenschaltung mit Drehgriff.

Kettwiesel E-Bikes wiegen fast 25 Kilo

Ganz easy sind die Bikes dennoch nicht ganz, weil beide Kettwiesel E-Liegeräder ganz schön wuchtig daherkommen. Erstens übertreffen die Ausmaße jedes zweirädrige Radl, zweitens wiegen Evo und Kross jeweils 24,5 Kilogramm. Ganz schön viel Heavy Metal, aber das passt ja zum Lebensgefühl des Easy Riders.

Die Preise beginnen für das Kettwiesel Evo bei 4.400 Euro, beim Kettwiesel Kross bei 4.599 Euro. Ohne Extras. Wer will, kann gerne noch einen Einkaufskorb hinter dem Fahrersitz anbringen. Der ist auch groß genug für eine kleine Kiste Bier.

Das könnte Sie auch interessieren:

Fotostrecke: E-Mountainbikes 2015 - die Top-Neuheiten

37 Bilder
M1 Spitzing E-Bike Fully Mountainbike MTB Foto: M1
Eurobike Award 2014 Foto: Messe Friedrichshafen | EUROBIKE
Klaxon Nelson E-Fatbike Neuheit 2015 Foto: Benjamin Linsner

Fotostrecke: Das sind die krassen E-Fatbikes!

19 Bilder
Haibike Xduro Fatsix Fatbike 2015 E-Bike E-Mountainbike Foto: Björn Gerteis
Haibike Xduro Fatsix Fatbike 2015 E-Bike E-Mountainbike Foto: Björn Gerteis
Haibike Xduro Fatsix Fatbike 2015 E-Bike E-Mountainbike Foto: Björn Gerteis
28.10.2014
Autor: Roman Domes
© E-MOUNTAINBIKE