Haibike: Neue E-MTBs für 2018


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Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro
Foto: Haibike

 

Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro
Foto: Lukas Hoffmann

 

Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro
Foto: Lukas Hoffmann

 

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Foto: Lukas Hoffmann

 

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Foto: Lukas Hoffmann
Haibike bringt viele spannende Neuheiten für die E-Mountainbike Saison 2018. Besonders die neue Namensgebung der E-Mountainbikes fällt auf. Wir haben alle Infos.

Haibike 2018 - kurz & knapp:

  • Haibike XDuro & SDuro künftig nach Zielgruppe benannt, anstatt nach ihrem Antriebssystem
  • InTube-System für Bikes mit Bosch-Antrieb - Vollintegrierter Akku im Unterrohr verfügbar
  • Modular Rail System - Schienensystem am Unterrohr für Anbauten verfügbar
  • Range Extender - Zusatzakku für erhöhte Kapazitäten verfügbar

XDuro & SDuro - vertraute Namen, neue Einsatzgebiete

Eine große Veränderung gibt es bei Haibike für die kommende Saison besonders bei den Namen der E-Mountainbikes. Bisher orientiert sich der Schweinfurter Hersteller auf die verbauten Motoren bezogen. So hießen Bikes mit Yamaha-Antrieb SDuro, während bei E-Bikes mit Bosch-Antriebssystem der Name XDuro zum Einsatz kam.

Ab 2018 ist Schluss mit dieser Trennung: Sowohl XDuro als auch SDuro-Bikes lassen sich mit Yamaha oder Bosch-Antrieben kaufen. Die Unterscheidung findet nun im Einsatzgebiet statt:

E-Bikes mit dem Kürzel Haibike SDuro sind mit ihrem Fahrverhalten und Rahmengeometrie eher für Tourenfahrer und Genussbiker ausgelegt. Alle E-Mountainbikes der SDuro-Serie sollen auf Komfort und einfache Handhabung getrimmt sein. Folglich sollen sich besonders Einsteiger auf der SDuro-Linie wohlfühlen, ebenso wie auch geländeorientierte Trekkingfahrer. Die Geometrie ist eher an "klassische E-Mountainbikes" angelegt. Bedeutet: Die Geometrie ähnelt den bisherigen SDuro-Modellen zum Beispiel aus 2017. Preislich geht‘s ab zirka 2.000 Euro los. Aber auch wer mehr fürs Bike ausgeben und Komponenten der Oberklasse möchte, wird im SDuro-Segment fündig.

Die Haibike-XDuro-Familie richtet sich fortan, aufgrund aufgrund der modernen Geometrie, an sportlich orientierte E-Mountainbiker. Der Lenkwinkel fällt flacher als bei der SDuro-Line aus, die Sitzposition ist deutlich gestreckter und das Tretlager (samt Motor) sitzt tiefer.

Die Gravitiy-Bikes von Haibike, wie zum Beispiel das E-Downhillbike Dwnhll 10.0, gehören - ebenso wie die NDuro (Enduro), All Mtn (All Mountain) und Hardtails, wie das Full Seven Carbon - fortan zur XDuro-Linie. Sie sollen dank hochwertiger Specs „Ready for Race“ sein, sind also auf hochsportives Fahren ausgelegt. Preislich starten die Bikes in der Mittelklasse bei Preisen um 4.400 Euro, mehrere Bikes liegen allerdings in der High-End-Preissphäre, wie zum Beispiel das Full Seven 10.0 für 11.999 Euro.

Im Vergleich SDuro (Blau) - XDuro (Orange)




Fotostrecke: Die Highlights von Haibike für 2018

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Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro Foto: Lukas Hoffmann
Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro Foto: Lukas Hoffmann
Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro Foto: Lukas Hoffmann
SDuro (Sporty)XDuro (Extrem)
Fahrverhalten gutmütig, sicher, einfach zu handhaben präzise, agil, schnell
Charakter explore, Adventure / Good Lifepure Action / Race
Geometrie komfortabel,tourenorientiert, aufrechte Sitzpositionsportlich agressiv
Spezifikationfunktional ready to race
Anpassungsmöglichkeitenumfangreichlimitiert
Preispositionierung Einstieg- bis OberklasseMittelklasse bis Premium
AntriebssystemeYamaha & BoschYamaha & Bosch

Pfiffiges Detail: Das neue Modular Rail System

Für die neuen Bikes der Saison 2018 mit InTube-Akku bringt Haibike ein pfiffiges Detail: Das Modular Rail System (MRS) bietet eine neue Befestigungseinheit für zahlreiche Anbauteile. Der Clou: Eine Montageschiene, an der in frei wählbaren Positionen Anbauteile montiert werden können. Neben Taschen ist am Modular Rail System auch Platz für eine Trinkflasche. Besonders an vollgefederten E-Mountainbikes ist jedoch Platz für Trinkflaschen oft Mangelware. Auch hier will Haibike gemeinsam mit dem Hersteller Fidlock einen neuen Weg gehen. Mit einem magnetischen Mechanismus wird die Flasche am Unterrohr gehalten. Damit die Flasche bei Fullys nicht gegen Dämpfer oder Hinterbau schlägt, wird sie speziell geformt: Bis zu 600 ML Fassungsvermögen soll sie bieten.

Wer statt Sportschorle auf der Tour lieber mehr "Saft" im Akku haben will, kann demnächst einen zweiten Akku am Unterrohr anbringen. Bis zu 1 Kilowattstunde sind so mit zwei 500 Wh-Akkus drin - allerdings nur für Hardtailbiker. Durch den arbeiteten Hinterbau am Fully schwindet der Platz für den zweiten Akku.

Wer sein teures Bikes nach der Tour an der Eisdiele anschließen will, findet mit dem Multirail System ebenfalls ein nützliches Feature: Ein Schloss lässt sich einfach an der Schiene anbringen und sicher auf der Tour verstauen. Verfügbar soll das System samt Zubehör ab November 2017 sein.




Fotostrecke: Haibike: das Modular Rail System

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Haibike Modular Rail System 2018 Zubehör Foto: Haibike
Haibike Modular Rail System 2018 Zubehör Foto: Haibike
Haibike Modular Rail System 2018 Zubehör Foto: Haibike

Die Haibike-Highlights - diese 2018er Bikes sind uns besonders aufgefallen:

Haibike XDuro Dwnhll 10.0

 

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Foto: Lukas Hoffmann

Auf dieses Biest ist man bei Haibike besonders stolz: Das neue XDuro Dwnhll 10.0. Gebaut für die härtesten Downhill-Trails, aber auch für fiese Anstiege. Im Downhiller steckt nämlich der Bosch Performance Line CX-Antrieb, mit 75 Nm Drehmoment. Er soll so manchem Berglift oder Shuttle den Kampf ansagen, sogar teilweise ersetzen. Der Bosch PowerTube Akku (Hier mehr Infos zum neuen PowerTube-Akku ) umfasst 500 Wattstunden. Mehr Infos und Bilder zum neuen XDuro Dwnhll 10.0 gibt es in der Fotostrecke!

Fotostrecke: Haibike XDuro Dwnhll 10.0

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Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro Foto: Lukas Hoffmann
Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro Foto: Lukas Hoffmann
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Haibike XDuro All MTN 9.0

 

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Foto: Lukas Hoffmann

Volle 150 Millimeter Federweg, Boost-Standard und Bosch Performance CX-Antrieb. Das neue All MTN will besonders alpine E-Mountainbiker ansprechen. Für 5.499 Euro kann man das Bike in der Ausstattung 9.0 kaufen. Das Bike ist für Fahrer bis 120 kg freigegeben und setzt auf die Doppelkolbenbremse Magura MT5.

Die Ausstattung laut Hersteller:
Motor: Bosch Performance CX 250 W
Display: Bosch Purion
Batterie: Bosch PowerTube 500 Wh
Federgabel: Fox 34 Float Performance Elite, 150 mm
Dämpfer: Fox DPX2 Performance Elite
Bremsen: Magura MT5
Schaltung: Shimano XT/SLX 1×11
Laufräder: Mavic E-XA Elite
Reifen: Schwalbe Magic Mary
Sattelstütze: XLC AllMtn
Preis: 5.499 €

 

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Foto: Lukas Hoffmann

Haibike XDuro NDuro Tschugg 23

Biken wie ein Gravitystar? Immerhin optisch geht das künftig. Mit dem neuen NDuro Tschugg 23 Edition. Der Downhill-Weltmeister in der Masterklasse bekommt für die kommende Saison ein eigenes Sonderbike von seinem Sponsor Haibike. Alle Fans von Guido Tschugg können künftig auf einer Team-Replica unterwegs sein. Alle Anbauteile sind sponsorenkonform und am Originalbike von Tschugg angelegt.

Die Ausstattung laut Hersteller:
Motor: Bosch Performance Line CX 250 W
Display: Bosch Purion
Batterie: Bosch PowerTube 500 Wh
Federgabel: SR Suntour Durolux R2C, 180 mm
Dämpfer: Rock Shox Super Deluxe RC3
Bremsen: Magura MT7
Schaltung: Sram EX 1 - 8 Fach
Laufräder: DT Swiss FR 1950
Reifen: Kenda Honey Badger
Sattelstütze: Rock Shox Reverb
Preis: 6.999 €

Haibike SDuro FullLife 6.0

 

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Foto: Lukas Hoffmann

Das FullLife E-Mountainbike wendet sich mit seinem tieferen Einstieg vorallem an Bikerinnnen. Mit dem brandneuen Yamaha PW-SE Antrieb ausgestattet, soll das Bike bergauf flott unterwegs sein. Außerdem an Bord: Ein Rock Shox-Fahrwerk und Magura MT 32-Bremsen.

Die Ausstattung laut Hersteller:
Motor: Yamaha PW-SE 250w
Display: Yamaha LCD-X
Batterie: Yamaha 500wh
Federgabel: Rock Shox Recon RL, 120 mm
Dämpfer: Rock Shox Monarch RT
Bremsen: Magura MT32
Schaltung: Shimano Deore 1×11
Laufräder: Rodi Black Rock 21/ Haibike Components the Hub++
Reifen: Schwalbe Nobby Nic Performance
Sattelstütze: Haibike Components
Preis: 3.399 €

Praxistest: Das Haibike XDuro All MTN 8.0

 

Haibike E Mountainbikes Saison 2018 Neuheiten X Duro S Duro
Foto: Haibike

In Schweinfurt präsentierte Haibike seine Neuheiten für die Saison 2018. E-Mountainbike Volontär Lukas Hoffmann hatte die Chance, das neue X Duro All Mtn 8.0 zu testen.
Sein Eindruck: Die neue Abgrenzung zwischen SDuro und XDuro-Linie ist deutlich spürbar. Auf den Trails rund um Schweinfurt machte sich die direktere Geometrie am neuen XDuro deutlich bemerkbar. Das All MTN 8.0 ist ein echtes Geschoss bergab, und lässt sich dabei doch kinderleicht um die Kurven zirkeln. Die Plussize-Pneus bieten massig Grip. Verwunderlich: Auch in der Luft liegt das XDuro absolut satt, kopflastige Landungen gehören der Vergangenheit an. Bergauf schiebt der Yamaha PW-X Motor zuverlässig an, auch die steilsten Anstiege sind problemlos machbar. Einziges Manko: Der Motor mag keine hohen Trittfrequenzen, die ich als Cross-Country-Racer im Blut habe. Im Bereich von 50-60 Umdrehungen ist das ideale Unterstützungsmoment spürbar erreicht, was mir ein wenig Umgewöhnung abverlangte.

Das Bike im Detail (laut Hersteller):

Motor: Yamaha PW-X
Display: Yamaha LCD-X
Schaltung: Shimano SLX
Bremsen: Magura MT5
Gabel: Fox Float 34 Performance (150mm Federweg mit 20% Sag / 110 PSI)
Dämpfer: Fox Float DPS EVOL (ca. 20% Sag)
Reifen: Schwalbe Magic Mary

02.08.2017
Autor: Lukas Hoffmann / Christiane Rauscher
© E-MOUNTAINBIKE